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Dakar 2007: Führungswechsel bei VW, Vatanen jetzt definitiv raus




Weiterhin eine Doppelführung für Volkswagen, doch ein Führungswechsel innerhalb des Teams: Giniel de Villiers und Dirk von Zitzewitz übernahmen mit ihrem zweiten Etappensieg auf dem Weg von Zouérat nach Atâr in Mauretanien die Spitze. Das südafrikanisch-deutsche Duo liegt nach sieben Etappen im Race Touareg 1.39 Minuten vor Carlos Sainz und Michel Périn. Vorzeitig beendet ist die Rally für den viermaligen Dakar-Sieger Ari Vatanen und seine italienische Beifahrer Fabrizia Pons, ihr Fahrzeug fiel heute einem Feuer zum Opfer.

"Ich freue mich, dass wir an einem so schwierigen Tag mit dem Etappensieg die Führung übernommen haben. Nach zehn Kilometern verfuhren wir uns, danach bildeten wir einen Pulk mit Stéphane Peterhansel, Robby Gordon und Carlos Sainz" berichtet Giniel de Villiers. "Das Auto lief sehr gut, auch auf einer 80 Kilometer langen Kamelgrasetappe fühlte es sich bestens an."

Carlos Sainz hatte heute vor allem mit dem Sandsturm zu kämpfen: "Die Sicht war heute absolut schlecht, trotzdem lief der Tag für uns
generell ganz gut. Die Führung haben wir verloren, weil wir uns zweimal in den Dünen festgefahren haben. Dabei haben sich unsere verbesserten Sandbleche und vor allem das intensive Training absolut ausgezahlt, wir kamen relativ schnell wieder frei. Als es ein drittes Mal schwierig zu werden drohte, hielten wir rechtzeitig an und liessen Luft aus den Reifen ab."

Mit Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/Südafrika) auf Rang acht sowie Carlos Sousa/Andreas Schulz (Portugal/Deutschland) im Race Touareg des Lagos-Teams auf Rang neun liegen insgesamt vier Volkswagen unter den besten Zehn des Gesamtklassements. Beide Teams fielen heut jedoch weiter zurück. "Nach 75 Kilometern trat ein Problem mit dem Kraftstoffdruck auf" sagt Miller. "Wir mussten schliesslich anhalten und die Ursache analysieren. Zum Glück konnten wir den Defekt beheben, auch wenn es uns 45 Minuten gekostet hat. Danach lief der TDI-Motor wieder tadellos. Im Ziel waren wir überrascht, dass wir immer noch Gesamtachte sind."

"Der schwierige Teil der Rally hat heute erst begonnen. Umso schöner ist es, dass nach einem weiteren Etappensieg zwei unserer Autos an der Spitze liegen" meint am Abend Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Wir haben den zeitlichen Vorsprung auf den besten Mitsubishi weiter ausgebaut. Vor den Prüfungen in Mauretanien haben wir grossen Respekt, nun erreichen wir erstmals in Führung liegend den Ruhetag. Die zweite Rallye-Woche beginnt mit erneut sehr schweren Prüfungen. Erst dort fällt die Entscheidung. Wir werden uns am Ruhetag bestmöglich vorbereiten."

Der längste Tag: Die elfte Etappe der Dakar von Tan Tan nach Zouerat war mit 817 Kilometern die längste insgesamt. Dabei wurde die Nacht zum Tag: Um fünf Uhr morgens standen die ersten Teammitglieder auf und bereiteten mit dem Warmlaufen der Motoren die Abfahrt der vier Race Touareg um sechs Uhr vor. Am Abend kamen die vier Werksfahrer gegen 17 Uhr ins Biwak, wo ausnahmsweise keine Techniker auf sie warteten. Denn erst nach den Wettbewerbsfahrzeugen durfte sich der Begleit-Tross auf die Reise machen, durch die 720 Kilometer lange Serviceroute aber erreichten die ersten Servicefahrzeuge erst nach 18 Uhr das Tagesziel in Mauretanien.

Der morgige Ruhetag in Atar bietet den Werkspiloten von Volkswagen eine Verschnaufpause. Die Techniker des Werksteams haben jedoch eine lange Nacht vor sich, denn zu Halbzeit werden die Volkswagen Race Touareg 2 für die sieben Etappen bis zum Ziel in Dakar am 21. Januar technisch überprüft und vorbereitet. Ausserdem werden planmässig Getriebe, Differenziale, Bremsscheiben und Lenkgetriebe gewechselt sowie die Fahrzeuge von innen und aussen gründlich gereinigt.

Artikel vom 12.01.2006, Artikel: Dakar-Live-Team/hs








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