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Dakar 2007: Fiat´s Kampfhüpfer starten nun mit dem Namen "PanDakar"



Sie werden einer der Hingucker auf der Dakar 2007 - die beiden Fiat Panda des italienischen Fiat-Werksteams. Das die Italiener ihren Einsatz mit einem Augenzwinkern betrachten, dürfte jedem klar sein. Dennoch nimmt Fiat seinen Einsatz ernst und tut dafür, was man eben so machen kann. Professioneller Service, sehr professionelle Fahrer - und jetzt auch noch ein Teamname, der passt: PanDakar, ein Wortspiel aus "Panda" und "Dakar" - oder dem englischen "Panda-Car" (Panda-Auto).

Hintergrund ist ganz klar eine PR-Aktion für den neuen Allrad-Panda "Cross" - wo sonst könnte man deren Offroadeigenschaften besser beweisen, als auf der medienträchtigen Dakar? An dem Einsatz des Fiat-Teams ist übrigens ein Deutscher im weiteren Sinne mit Schuld: Tom Holzknecht, Organisator der Libya Desert Challenge, holte Anfang 2006 erstmals ein Werks-unterstütztes Team mit zwei Fiat Panda auf eine Wüstenrally. Damals scheiterte das Unternehmen "Panda" noch an der Unausgereiftheit der Fahrzeuge - schliesslich setzten die Italiener auf zwei WRC-Fahrzeuge. Aber die Grundidee stand, das Medieninteresse in Italien war gross. Und so entschloss man sich in irgendeinem italienischen Kämmerlein, die Dakar in Angriff zu nehmen - aber diesmal mit speziell dafür aufgebauten Autos.

Pilotiert werden die beiden roten Flitzer im Giraffendesign von dem WRC-Profi Miki Biasion und dem ehemaligen Dakar-Sieger Bruno Saby, im letzten Jahr noch in einem blauen Race-Touareg unterwegs. Eigentlich wollte Saby für das Schlesser-Team starten, doch diese Pläne wurden frühzeitig verworfen. Nun sieht sich der Franzose also einer neuen Aufgabe gegenüber: Irgendwie das kleine rote Ding namens "Panda Cross" nach Dakar zu bekommen. Sollten Saby und/oder Biasion das schaffen, wäre das nicht nur die perfekte Werbung für den kleinen Flitzer, sondern auch eine Sensation. Würden beide doch beweisen, das man es auch ohne teure PS-Monster schaffen kann.

Vorteile haben die beiden Rally-Panda gegenüber den "Grossen" kaum, auch wenn sie mit 1.400 Kilogramm Kampfgewicht als leichte Hüpfer dastehen. Immerhin wurde der Motor gegen eine 105-PS Version ersetzt, doch schon der Tank fällt mit 160 Litern Fassungsvermögen recht klein aus. Neben drei Ersatzreifen finden im Rally-Panda die üblichen Rallyzutaten wie Schaufeln, Sandbleche und Wasser Platz.

Wie es den italienischen Kleinwagen und dem Team während der Dakar ergeht, erfahren Sie natürlich laufend in den News von marathonrally.com. Und vielleicht lassen wir uns noch - ganz unjournalistisch - zu einer Wette hinreissen: Wenn die es bis ins Ziel schaffen, dann ... aber das überlegen wir uns noch.

Artikel vom 03.01.2006, Artikel: marathonrally.com/hs








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