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Dakar 2007: Mark Miller - "Das war ein richtig schöner Wüstentag!"





"Das war ein richtig schöner Wüstentag mit einer Prüfung durch eine atemberaubende Landschaft" freut sich heute der US-Amerikaner Mark Miller aus dem Volkswagen-Team, der die Etappe heute als Fünfter beendete "Nach 17 Kilometern musste ich den ersten Reifen wechseln. Kurz danach trafen wir Carlos, der sich festgefahren hatte, sich aus eigener Kraft befreite und gerade losfuhr. Wir folgten ihm 140 Kilometer. Dann trafen wir einen Stein und mussten erneut einen Reifen wechseln. Zwei kleine Navigationsfehler haben zudem weitere fünf bis zehn Minuten gekostet."

Bester VW-Pilot war wieder einmal Giniel de Villiers, der somit auch seine Gesamt-Führung um weitere Minuten ausbaute. Dennoch bleiben die Mitsubishis "den Blauen" dicht auf den Versen: Neuer Gesamt-Zweiter ist Stéphane Peterhansel, nachdem Carlos Sainz wegen einer schadhaften Servolenkung einen Zeitverlust von 1:04 Stunden hinnehmen musste, als Siebter ins Ziel kam und somit in der Gesamtwertung auf Platz vier zurückfiel.

"Die ersten 300 Kilometer liefen gut und wir kamen schon an Stéphane Peterhansel heran" berichtet der Spanier am Abend. "Dann trat Flüssigkeit aus dem Servo-Kreislauf der Lenkung aus. Wir stoppten und versuchten zu reparieren, hatten aber keine Chance. So blieb uns nichts anderes übrig, als diese lange Etappe mit reiner Muskelkraft beim Lenken zu bewältigen, was extrem hart war. Ich bin traurig, dass wir zwei Plätze verloren haben."

Dakar-Leader Giniel de Villiers fand die Strecke sehr schwierig: "Die Etappe war sehr schwierig. Die erste Dünenkette war weich, während sie der Veranstalter als harten Untergrund angekündigt hatte. Die zweite Dünenkette war hart, doch der Veranstalter sprach von weichem Sand. Also haben wir vorher angehalten und Luft aus den Reifen abgelassen, was uns vier Minuten gekostet hat. Im Sand waren heute viele Steine versteckt - die Etappe bestand zu 60 Prozent aus steinigem Untergrund. Körperlich war der Tag sehr anstrengend. Trotz dieser Widrigkeiten verlief unsere Fahrt absolut rund. Kompliment an Dirk, der sehr gut navigiert hat."

"Giniel und Dirk haben einmal mehr eine hervorragende Leistung gezeigt" meint zufrieden Teamchef Kris Nissen. "Sie haben die Prüfung mit mehr als sechseinhalb Minuten Vorsprung vor einem Mitsubishi gewonnen, ohne dass unser Gegner ein bekanntes Problem gehabt hätte. Dazu waren wir auf so anspruchsvollen Etappen früher nicht in der Lage. Der Zeitverlust von Carlos ist sehr bedauerlich. Die genaue technische Ursache können wir erst nach der Ankunft der Race Trucks feststellen, deren Besatzungen die Reparatur durchführen werden. Mark erlebte einen durchschnittlichen Tag, an dem er durch Reifenschäden und Orientierungsfehler Zeit eingebüsst hat. Trotzdem hat er einen Platz gewonnen. In der Gesamtwertung sind unsere Aussichten bei mehr als 31 Minuten Vorsprung auf Mitsubishi unverändert gut."

Am Abend dieser so genannten Marathon-Etappe ist der reguläre Service durch das Team verboten, das direkt zum Ziel der Montags-Etappe nach Nema fährt. In Tichit müssen Fahrer und Beifahrer nur mit Unterstützung der Race-Truck-Besatzungen die Race Touareg für die neunte Etappe vorbereiten, die am Montag über 497 Kilometer nach Nema führt.

Der Rest der Mannschaft machte sich direkt auf den Weg ins 1.500 Kilometer entfernte Nema. Am Sonntag fährt die Service-Mannschaft einen Teil der Strecke und macht in Kiffa Station. Fahrzeug-Ingenieure und Techniker sind dort jederzeit übers Satelliten-Telefon erreichbar, falls die Rallypiloten und Besatzungen der Race-Trucks telefonische Hilfe oder Tipps benötigen. Im Etappenziel der Marathon-Etappe sind neben den Fahrern und Copiloten der Race Touareg und den Besatzungen drei Race-Trucks (jeweils drei Personen) lediglich Motorsport-Direktor Kris Nissen, Team-Manager-Assistent Jean-Bernard Vieu sowie Reglement-Spezialist Michael Bernard vertreten.

Artikel vom 14.01.2006, Artikel: Dakar-Live-Team/hs/VW Presse








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