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Dakar 2007: Mitsubishis und Volkswagen leisteten sich hartes Duell



Mit einem Doppelsieg für Volkswagen endete die heutige Etappe von Nador nach Er Rachidia in Marokko - dicht gefolgt von den beiden Mitsubishi von Stephane Peterhansel und Luc Alphand. Dennoch konnten "die Roten" auch in der Gesamtwertung aufholen - sie begannen den Tag an vierter, fünfter, achter und zwölfter Position und kämpfen sich gesamt auf die Plätze 4, 6, 7 und 8 vor.

Stephane Peterhansel war der schnellste Mitsubishi-Pilot des Tages: "Es war nicht einfach, die Strecke war zwar nicht so lang, dafür aber sehr hart" berichtet der Franzose am Abend. "Vor allem der viele Staub machte uns zu schaffen. Wir überholten mehr als 100 Motorräder - das bedeutet, wir mussten besonders aufpassen. Wir gingen kein grosses Risiko ein und wollen die Strecke morgen nicht eröffnen, deshalb bin ich mit meiner Position ganz zufrieden. Den Anfang der morgigen Strecke kenne ich gut, ich vermute, es wird ein langer Tag werden."

Luc Alphand begann die heutige Etappe hinter Carlos Sainz und seinem spanischen Teamkollegen Joan "Nani" Roma und beendete sie als zweitbester Mitsubishi mit Platz vier. "Ich startete heute langsam, weil ich nicht schon wieder einen platten Reifen bekommen wollte" grinst der Franzose. "Die ersten 25 Kilometer waren sehr steinig - und wir sind zeitweise sogar etwas zu langsam gefahren. Der Staub und die vielen zu überholenden Motorräder machten es nicht leichter, aber letzten Endes bin ich mit unserem Ergebnis zufrieden".

Als "Heissporn", aber auch Dienstältester Fahrer machte der Japaner Hiroshi Masuoka seinem Namen heute wieder alle Ehre - er ging es am schnellsten aller Mitsubishi-Piloten an. So lag er am ersten Kontrollpunkt auch als schnellster "Mitsu" hinter VW-Pilot De Villiers, doch dann passierte, was bei Masuoka eben traditionell passieren muss: Er erwischte einen Stein, hatte noch Glück und zerstörte sich "nur" ein Teil der Lenkung. Am Ende des Tages sollte es für ihn aber immer noch für Platz 7 reichen.

Nicht so glücklich mit seinem Ergebnis ist der Jüngste im Team, der Spanier Joan "Nani" Roma. "Der Tag war nicht so toll" berichtet er nach der Stage. "Ich hatte zwei platte Reifen und ein Problem mit den Dämpfern. Dazu kam, das der "Jack" (automatisches Aufbock-System, d.Red.) nicht funktionierte, so mussten wir die Reifen manuell wechseln, was viel Zeit und Kraft kostete. Nach den Reifenschäden konnte ich mich irgendwie nicht mehr so richtig konzentrieren und wir verloren wichtige Minuten. Aber der 8. Platz ist ok" so Roma.

"Wir wissen das Volkswagen puscht" berichtet Teamchef Dominique Serieys, "damit war zu rechnen. Die Teams haben verschiedenen Strategien und das Gebiet in Marokko ist nunmal nicht unsere Stärke. Die hohen Passagen in den Bergen liegen den Volkswagen besser - deshalb ist es ganz gut, das die VW morgen die Strecke eröffnen. Dann sehen wir, wir gut wir dranbleiben können. Das letzte Jahr hat bewiesen, das Marokko noch nicht entscheidend ist, damals wurden die grossen Enscheidungen in Mauretanien gefallen" so der Franzose.

Artikel vom 08.01.2007, Artikel: Dakar-Live-Team/hs








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