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Dakar 2007: Neue Regeln in 2007 und nun doch Etappe am Lac Rosé




Am 6. Januar startet die Neuauflage der härtesten Marathonrally der Welt - die Dakar startet in Lissabon mit 187 Teilnehmern. An der Spitze wird wie in den vergangenen Jahren ein Kampf zwischen den Werksteams von Mitsubishi und Volkswagen erwartet. Doch selbst die Wolfsburger haben bereits eingeräumt, dass Seriensieger Mitsubishi wohl wieder die besten Karten für den Sieg haben. Einige Regeländerungen sollen die Sicherheit für alle Beteiligten und die Zuschauer erhöhen, teilte Volkswagen heute mit.

Das 64 Seiten starke Regelwerk für den 16 Tage langen Marathonrally-Klassiker betrifft allerdings nicht nur die Wettbewerbsfahrzeuge, sondern regelt auch den Einsatz der insgesamt 240 Fahrzeuge im Begleit-Tross. Die Veranstalter-Organisation ASO hat kurzfristig die Route geändert. Aufgrund einer Warnung des französischen Aussenministeriums entfallen aus Sicherheitsgründen die Etappen Nema - Timbuktu und Timbuktu - Nema am 16. und 17. Januar in Mali. Stattdessen wird am 16. Januar eine 366 Kilometer lange Schleife um Nema gefahren. Am Folgetag steht lediglich eine Verbindungsetappe über 280 Kilometer auf dem Programm. Durch die Änderungen reduziert sich die Gesamtdistanz auf 7915 Kilometer, beziehungsweise auf 4309 Wertungskilometer.

Ursprünglich war für den letzten Tag der Dakar die Showprüfung "Lac Rose Grand Prix" geplant. Kurzfristig haben die Veranstalter für den 21. Januar die traditionelle Prüfung am Lac Rose auf 16 Kilometer verkürzt und in die Wertung aufgenommen. Auf extrem schwierigen Offroad-Etappen sollen 2007 zusätzliche Wegpunkte die Navigation der Teilnehmer erleichtern. Neben den versteckten Wegpunkten gibt es bei der Dakar 2007 erstmals auch sichtbare Wegpunkte. Im Gegensatz zu den versteckten Wegpunkten, die erst auf dem GPS-System erkennbar werden, wenn sich das Fahrzeug bis auf drei Kilometer genähert hat, wird die Richtung eines sichtbaren Wegpunktes auf dem GPS-Bildschirm bereits angezeigt, wenn sich die Volkswagen Werkspiloten und ihre Konkurrenten dem vorherigen Wegpunkt bis auf 200 Meter genähert haben.

Bei der Dakar 2007 werden die Sicherheitsvorkehrungen für Zuschauer und Bevölkerung in Afrika verstärkt. Eine breit angelegte Aufklärungskampagne in den örtlichen Medien soll die Menschen entlang der knapp 8000 Kilometer langen Route auf den Rallyetross und das verstärkte Verkehrsaufkommen vorbereiten. Dabei wird auch die lokale Polizei stärker in die Überwachung der Verkehrsregeln einbezogen.

Bereits seit Jahren gilt für die Teilnehmer bei Ortsdurchfahrten Tempo 50 und teilweise Tempo 30 - auch auf den Wertungsetappen. Verstösse werden mit empfindlichen Geldstrafen und sogar Zeitstrafen geahndet. Bei wiederholtem Regelbruch droht sogar ein Ausschluss aus dem Wettbewerb. 2007 wurden die erlaubten Geschwindigkeiten für Begleitfahrzeuge ausserhalb der Ortschaften weiter reduziert: Für Service-Pkw gilt maximal Tempo 120, Service-Trucks dürfen nicht schneller als 90 km/h fahren.

Die in der Lkw-Wertung eingeschriebenen Race-Trucks dürfen maximal 150 km/h erreichen. Bei Verstössen werden auch gegen die Begleitfahrzeuge empfindliche Strafen verhängt: Kostet das erste Überschreiten des Tempolimits um 0 bis 20 km/h noch 500 Euro, wird beim zweiten Regelbruch das Servicefahrzeug bis zum nächsten Tag beschlagnahmt - damit können auch die geladenen Ersatzteile nicht genutzt werden. Die eingenommenen Bussgelder werden wohltätigen Zwecken zugeführt.

Artikel vom 02.01.2006, Artikel: marathonrally.com/Auto-Reporter/Rainer Kuhn








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