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Dakar 2007: Peterhansel - "Es war einfach unglaublich"


Nach einem sehr guten Start ist die Erfolgsserie von Volkswagen heute jäh gestoppt worden - der Gesamt-Führende Giniel de Villiers blieb nach einem Schaden stehen und musste ins Camp geschleppt werden.

Pech auch für Carlos Sainz, der mit Elektronikproblemen stehen blieb und so ebenfalls keine Chance mehr auf einen Podiumsplatz haben dürfte. Profitiert hat von den Rückschlägen der Wolfsburger vor allem Mitsubishi, deren Pajero Evolution heute im Formationsflug geschlossen hinter dem Tagessieger Jean-Louis Schlesser eintrafen.

Der neue Führende heisst demnach Stephane Peterhansel, der heute selbst mit Problemen zu kämpfen hatte. Erneut war es die Kupplung, die Ärger machte - ihm am Ende aber nur 15 Minuten Zeit kostete. "Langsam werden Reparaturen an der Kupplung zur Routine" grinst der Franzose. "Wir passierten den stehenden Giniel de Villiers, es war einfach unglaublich. Dann der Rückschlag, wegen unserer Reparatur verloren wir viel Zeit und mussten Sainz, Miller und Schlesser passieren lassen" so der Franzose. "Doch kurze Zeit später überholten wir Sainz - der nun ebenfalls stand."

"Das war ein verrückter Tag" meint auch Teamkollege Luc Alphand. "Als wir an De Villiers vorbeifuhren wussten wir, das war gut für uns. Dann sahen wir Stephane Peterhansel stehen und wir sagten uns - nicht zu schnell, das Pech kann schon hinter der nächsten Kurve warten. Entsprechend überholten uns dann Carlos Sainz und Mark Miller und ich blieb dran. Als Sainz dann stehenblieb und Miller ebenfalls, schlossen Stephane und ich uns zusammen und wir beendeten die Etappe."

Hiroshi Masuoka wollte die heutige Etappe eigentlich gewinnen: "Wir waren in einer guten Position" sagt der Japaner am Abend, "aber zwei Reifenschäden warfen uns wieder zurück. So hat es nur für den vierten Platz gereicht".

Als letzter Mitsubishi passierte Nani Roma die Ziellinie, der nach seinem Überschlag auf der 7. Etappe ebenfalls keine Chance mehr auf einen Podiumsplatz hat. "Unser Fahrzeug läuft wieder problemlos, aber ich will nicht mehr zu sehr puschen" so der Spanier.

Zufrieden zeigte sich Teamchef Dominique Serieys: "Der Unterschied zwischen den Teams war immer sehr klein und alles, einfach alles kann in Mauretanien passieren" meint der Franzose. "Aber die Rally wird nochmal richtig schwierig, wenn es nach Tambacounda und Dakar geht, das haben die letzten Jahre gezeigt. Wir führen zwar jetzt, dennoch ist noch alles offen - genau das macht die Dakar aus."

Artikel vom 15.01.2006, Artikel: Dakar-Live-Team/hs








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