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Dakar 2007: Peterhansel - Puschen war eigentlich nicht die Strategie



Das war zu erwarten - nach der "blauen" Volkswagen-Gruppe auf den ersten Plätzen gestern und dazu noch einigen weissen X-Raid Punkten zwischen den eigenen, damit hatte die Mitsubishi-Crew nicht gerechnet. Entsprechend gaben sich die Kommentatoren der Presse in Sachen Sprüche die Klinke in die Hand. "Wir werden angreifen" verkündete Motorsport-Präsident Isao Torii dann auch prompt - und das sollte auch passieren.

Wenngleich wieder ein Volkswagen die Spitze übernahm, schafften es "die Roten" jedoch zumindest geschlossen auf die Plätze 2 bis 5 und hielten das restliche Feld hinter sich. "Puschen am Anfang ist eigentlich nicht die ideale Strategie, auf der anderen Seite möchte ich aber auch nicht an sechster oder siebter Position in Afrika starten" berichtet Stephane Peterhansel gegenüber marathonrally.com. "Das Thema Staub ist in Afrika ein grosses Thema - und je weiter man vorne ist, desto schneller kann man fahren". Im Gegensatz zu Carlos Sainz empfand Peterhansel die Strecke sehr wohl WRC-ähnlich: "Aus meiner Sicht war das wie eine WRC-Stage" lacht der Franzose, "eng, technisch anspruchsvoll, mit hartem Untergrund. Die Strecke heute war wirklich nicht einfach, hat aber dennoch Spass gemacht."

Überhaupt schien man heute bei Mitsubishi neuen Mut gefasst zu haben, misst man dies an den Aussagen der Fahrer. Nani Roma kaute genüsslich darauf herum, das er mangels Überholmöglichkeiten über 12 Kilometer hinter dem langsameren Mark Miller bleiben musste, Hiroshi Masuoka merkte an, das er ja nur auf dem fünften Platz gelandet wäre, da die Strecke zu rutschig war und er eine sichere Fahrweise einer Risikoreichen vorzog.

"Nach meinen Problemen gestern (ein Reifen verlor langsam Luft, d.Red.) fiel ich weit zurück und fühlte mich heute beim Start wie in der zweiten Reihe. Ich musste also etwas tun, damit ich so nicht in Afrika starten muss" meinte Vorjahressieger Luc Alphand. "Am Ende verlief die Etappe jedoch gut und ich freue mich auf Afrika" - in der Gesamtwertung liegt der Franzose aber immer noch auf Platz 12.

Teamchef Dominiqie Serieys zeigte sich nach dem heutigen Ergebnis zufrieden: "Am wichtigsten ist, das wir alle die Fähre nach Afrika ohne Probleme erreicht haben, der Zeitverlust von gestern ist nun vergessen. Wir werden die Strecke in Afrika nicht eröffnen, aber dennoch in einer guten Position starten" so Serieys.

Artikel vom 07.01.2006, Artikel: Dakar-Live-Team/hs








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