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Dakar 2007: Volkswagen baut seine Dakar-Führung weiter aus




Volkswagen behauptet auch nach dem vierten Tag der Dakar eine Dreifach-Führung: Werksfahrer Carlos Sainz baute auf der Etappe von Er Rachidia nach Ouarzazate in Marokko sein Zeitguthaben an der Spitze um 53 Sekunden auf 1.55 Minute aus. Der Spanier fuhr mit seinem französischen Copiloten Michel Périn auf der mit 679 Kilometern bislang längsten Etappe die drittbeste Zeit. Hinter Jean-Louis Schlesser war der Portugiese Carlos Sousa mit dem deutschen Beifahrer Andreas Schulz im Race Touareg 2 des Lagos-Teams das bestplatzierte Volkswagen Werks-Duo des Tages.

"Wir haben unter ungünstigen Bedingungen die Führung behalten" berichtet Sainz. "Anfangs habe ich in tiefen Rillen Zeit verloren, auch die Navigation war zu Beginn knifflig. Als hinten rechts ein Reifenschaden auftrat, mussten wir anhalten und ihn wechseln. Dabei haben wir auch die Kühler vom Gras befreit. Ich erwarte am Mittwoch einen ähnlich schwierigen Tag."

Hinter Sainz/Périn und vor Sousa/Schulz bleiben Giniel de Villiers/Dirk von Zitzewitz im blauen Werks-Touareg Zweite im Gesamtklassement. Das südafrikanisch-deutsche Gespann, Etappensieger des Vortages, erzielte unter ungünstigen Bedingungen die fünftbeste Zeit: Dichte und bis zu eineinhalb Meter hohe Vegetation in einem Chott zwang das erste Team auf der Strecke zu Beginn drei Mal zum Anhalten, um die Kühler von Gras zu säubern.

"Als erstes Auto schlugen wir auf den ersten 100 Kilometern in einem Chott eine Schneise durch die Vegetation. Dreimal mussten wir anhalten, um die Kühler vom Gras zu befreien, was uns fünf Minuten gekostet hat" berichtet der südafrikanische Pilot. "Dabei überholten uns Carlos Sainz und Stéphane Peterhansel. Als Carlos einen Reifenschaden hatte, fuhren wir an ihm vorbei. 80 Kilometer vor dem Ziel passierten wir Stéphane, als er stand. So gesehen war es ein guter Tag, aber ich bin sehr traurig, weil ein Landsmann bei einem Motorradunfall zu Tode gekommen ist."

Vom fünften auf den zehnten Gesamtrang zurückgefallen ist Mark Miller: Der Volkswagen Werkspilot aus den USA verlor mit Beifahrer Ralph Pitchford aus Südafrika durch einen Differenzialschaden 40 Minuten. Ari Vatanen/Fabrizia Pons belegten im vierten Race Touareg des Werksteams Platz elf in der Tageswertung. "Im Staub war es schwer, zu überholen, aber unser Tag verlief trotzdem sehr konstant" meint der Finne Vatanen, "dann trafen wir auf Mark, dem wir bei der Reparatur des Schadens halfen. Als er mit dem schadhaften Differenzial weiterfahren musste, sind wir sicherheitshalber bis ins Ziel hinter ihm geblieben."

"Volkswagen liegt weiterhin auf den ersten drei Plätzen. Unsere Fahrer waren gut unterwegs, auch die Leistung von Carlos Sousa verdient Anerkennung" freut sich Kris Nissen. "Glückwunsch an Jean-Louis Schlesser zum Tagessieg. Auf dieser schnellen Etappe durch ein Chott und im Sand war der Race Touareg gut, was ein schönes Zeichen für die nächsten Tage ist. Aber auch Mitsubishi war konstant. Leider hat Mark Miller heute Zeit verloren, als das hintere Differential nicht mehr einwandfrei arbeitete. Am Abend werden wir ein neues Differenzial einbauen und den Grund für diesen Schaden analysieren."

Die erste Nacht im Zelt im Biwak von Er Rachidia erwies sich für die Teilnehmer als Härtetest. Zwar stiegen bei sonnigem Wetter die Temperaturen tagsüber auf 14 Grad, dafür sank die Quecksilbersäule nachts auf minus 3 Grad. Trotz spezieller Winter-Schlafsäcke und Isomatten wurde es in den Zelten empfindlich kühl. Ab Tan Tan am Folgetag warten dann freundlichere Bedingungen auf die Rally-Teilnehmer.

Carlos Sainz als Nachwuchsförderer: Wenn Volkswagen Werkspilot Carlos Sainz nicht gerade Marathonrallys fährt, widmet sich der zweimalige Rally-Weltmeister der Motorsport-Karriere seines Sohnes. Der 12 Jahre alte Carlos jr. startet 2007 sowohl in Spanien als auch in Italien im Kartsport. 2006 wurde er Dritter in der katalanischen Meisterschaft, siegte in der Madrider Meisterschaft und belegte in Italien den dritten Rang. "Für Rallysport interessiert er sich kaum", so Vater Sainz enttäuscht. "Das Vorbild meines Sohnes ist Fernando Alonso ..."

Artikel vom 09.01.2006, Artikel: Dakar-Live-Team/mw








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