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Dakar 2007: Zahlreiche deutschsprachige Teilnehmer mit dabei








Keine grosse Überraschungen gibt es im allgemeinen Starterfeld der Dakar 2007 - wie in jedem Jahr ist fast alles dabei, was in der Szene mehr oder weniger einen Namen hat.

Bei den Pkw startet in diesem Jahr erstmals das polnische Tomcat-Team, vielen von der Berlin-Breslau oder El Chott 2006 bekannt. Breslau-Sieger 2005 Albert Gryszcuk und Robert Gorecki machen nach zwei Jahren Vorbereitung ihren persönlichen Traum wahr und treten mit zwei Bowler-ähnlichen Tomcat auf Landrover-Basis an. Auch aus Osteuropa, aber aus Ungarn haben die blauen Nissan von Sandor Kis und Laszlo Palik gemeldet, dazu startet erneut Balazs Szalay mit seinem grünen Opel Frontera und Marton Kristof mit einem Bowler.

In einem Isuzu D-Max startet in diesem Jahr die finnische Rally-Legende Markku Alen. Insgesamt hat das italienische Isuzu-Team vier Fahrzeuge gemeldet, darunter auch den Ex-Motorradpiloten Edi Orioli. Auch Miki Biasion ist in diesem Jahr mit einem Pkw dabei - genannt hat er einen Fiat - und bei einem solchen Fahrzeug werden wir mit Sicherheit dranbleiben.

Aus den USA haben sich Milliardär Ronn Bailey und Motorsport-Multitalent Robby Gordon erneut angekündigt. Während Bailey mit einem Eigenbau-Buggy startet, wird Gordon wieder mit einem Hummer antreten, der nach dem amerikanischen SCORE-Reglement aufgebaut ist. Gordon präsentierte erst kürzlich sein neues Fahrzeug in den USA (siehe marathonrally.com Englische Version) und verschifft derzeit sein Equipment nach Europa.

Erfreulich ist die Anzahl der deutschsprachigen Teilnehmer aus Deutschland und Österreich. Während die Anzahl bei den Pkw abgenommen hat, sind bei den Lkw und Motorrädern umso mehr aus heimischen Gefilden vertreten.

Prominenteste Teilnehmerin ist wie in jedem Jahr Jutta Kleinschmidt, die mit ihrem neuen BMW X3CC des X-Raid Teams von Sven Quandt starten wird. Begleitet wird Kleinschmidt wie auf der UAE Desert Challenge von der Schwedin Tina Thörner. Als zweite Deutsche wird aller Voraussicht nach Ellen Lohr im ORC Mercedes ML Evo in Portugal an den Start gehen, die erstmals von Antonia de Roissard navigiert wird. De Roissard war bisher im Volkswagen Tarek gemeinsam mit Stephane Henrard unterwegs und gewann mit ihm die Pharaonen Rally 2005.

Wer in die offizielle Starterliste schaut, wird zudem einen zweiten Mercedes aus dem Hause ORC finden - neben Ellen Lohr hat auch Sebastian Harmsen genannt. Doch Harmsen wird nicht in einem Rallyfahrzeug starten, verrät ORC-Chef Hans Baur auf Anfrage, sondern im Serviceteam - "das steht so falsch drin". Doch Gerüchten zufolge könnte dennoch ein zweiter ORC-Mercedes auf der Dakar antreten - der Startplatz ist reserviert und bei ORC steht noch ein weiterer Mercedes ML Evo startbereit in der Garage...

Als drittes deutsches Team starten 2007 Sandro Wallenwein und Dr. Thomas Schünemann mit ihrem Fast Speed Buggy - wurden beide auf der UAE Desert Challenge Anfang November noch vom Pech verfolgt, hoffen sie nun, das Ziel in Dakar zu erreichen. Ebenfalls mit einem Buggy startet der Österreicher Raphael Sperrer. Nach seinem Pech mit dem 2drive-Buggy im vergangenen Jahr will Sperrer es 2007 mit einem französischen Buggy des Rennstalles SMG Gache probieren. Bleiben abschliessend noch Dirk von Zitzewitz und Andreas Schulz für die Pkw-Kategorie zu nennen, die jeweils als Beifahrer in einem VW Race Touareg antreten.

Interessanter sieht es im Lkw-Feld aus, auch wenn die meisten Trucks nur als Fast Assistance unterwegs sein werden. Um eines vorweg zu nehmen - die offizielle Starterliste scheint noch nicht ganz vollständig zu sein, da einige uns bekannte Teilnehmer noch nicht aufgeführt sind - so hat auch Volkswagen gemäss der offiziellen Liste vom 16. November keinen einzigen Race-Truck dabei, was mit Sicherheit nicht der Fall sein wird.

Fest steht hingegen, das Klaus Leihener, Chef der legendären Berlin-Breslau Rally, es Jutta Kleinschmidt gleichgetan hat und 2007 statt für Volkswagen in einem Truck für das hessische X-Raid Team startet - mit dabei sind auch Phillipp Tiefenbach und Dwayne Voogt. Statt auf einen bunten Mix setzt X-Raid in diesem Jahr wie die meisten Teams auf Trucks aus dem Hause MAN - für die Dakar wurden eigens neue Fahrzeuge angeschafft. Auf MAN setzt auch das österreichische KTM-Team, das in diesem Jahr Wolfgang Kellner/Marcus Kettler/Alesandro Sanz und Karl Sadlauer/Martin Mayer/Franz Maier ins Rennen schickt.

MAN selbst unterstützt in diesem Jahr werksseitig wieder das holländische Exact-MAN Team von Hans Stacey. Der coole, immer Kaugummi-kauende und Sonnenbrille-tragende Stacey schaffte es in diesem Jahr, die Sieg-verwöhnte Kamaz-Truppe aus Russland zu sprengen und positionierte seinen MAN TGA auf Platz zwei. 2007 will Stacey wieder um den Sieg fahren - wird es aber umso schwerer haben, sollten die holländischen DAF-Teams De Rooy und Hans Bekx wieder zugelassen werden. 2006 wurden die Landsmänner Staceys wegen Regelwidrigkeiten noch bei der Technischen Abnahme vom Start ausgeschlossen.

Der rote TGA des Holländers wird in diesem Jahr nicht der einzige Truck des Exact-Teams werden. Wie im Vorjahr wird der zweite Race-Truck von MAN-Werksfahrer Franz Echter pilotiert und von Detlef Ruf und Edwin van Dooren begleitet. Im vergangenen Jahr besagte eine Stallorder, das Echter den holländischen Teamchef nicht überholen darf - seine Aufgabe war die der Fast Assistance. Doch das könnte sich in diesem Jahr ändern, denn MAN-Exact hat einen dritten Truck genannt, der diese Aufgabe übernehmen soll. Pilotiert wird dieser nach offiziellen Angaben von Peter Reif und Gunter Pichlbauer aus Österreich gemeinsam mit dem Holländer Johann van Gestel. Reif und Pichlbauer sind "alte Dakar-Hasen" und starteten bisher für das österreichische KTM-Team als Fast Assistance.

Die "Daumen drücken" heisst es 2007 auch wieder für das ungarische Flex-MAN Team. Balacz Szobi, Attila Eder und Akos Jobbagy sind nicht nur drei äusserst sympathische Typen, sondern fielen im vergangenen Jahr vor allem durch ihre zahlreichen Hilfsaktionen auf. So schleppten sie u.A. den Österreicher Raphael Sperrer ins Camp und halfen beim kurzfristig havarierten MAN von Klaus Leihener. Marathonrally.com Leser konnten den Bau des MAN im Jahr 2005 online verfolgen - und auch 2006 wird das Flex-MAN Team wieder von marathonrally.com unterstützt mit unserem Logo auf dem Truck starten.

Ebenfalls mit den Fahnen von marathonrally.com startet das deutsche Duo Gerhard Walcher und Stefan Niemz - allerdings nicht mit einem MAN, sondern mit ihrem aus dem Vorjahr bekannten Race-Unimog. Die beiden Schwaben sind nicht das erste mal auf der Dakar dabei - kamen aber noch nie im Ziel an. Das soll sich in diesem Jahr endlich ändern. Die Zeichen stehen gut: Bei seinem Test-Einsatz auf der Hungarian Baja kam der Unimog nicht nur problemlos durch, sondern gewann auch die Lkw-Kategorie.

Ein Unimog startet auch als Fast-Assistance für das deutsche ORC-Team - hinter dem Lenkrad sitzt aber kein Deutscher, sonder ein grosser Freund der Deutschen: Janez Slavko Krivic aus Slowenien, zuletzt auf der Erg Oriental dabei und dort mit dem Fairness-Preis für seine unermüdliche Hilfe bei Problemen anderer Teilnehmer ausgezeichnet. Krivic ist bei ORC kein Unbekannter - bereits 2004 startete der Slowene mit dem ORC-Team, damals als Service für den Kroaten "Brane" Krajnc.

Bleiben die Motorräder, und auch hier wird viel Deutsch gesprochen. Das wohl hübscheste Gesicht auf zwei Rädern stellt die Deutsch-Britin Patricia Watson-Miller, hierzulande besser als Tochter des legendären Herbert Schek bekannt. Sie startet wie fast alle ihre Kollegen mit einer KTM. Eine solche pilotiert auch Werner Pfeuffer (Extra-Artikel folgt), der in diesem Jahr erstmals den Traum der Dakar wahrmachen will. Pfeuffer startete bisher auf vielen Amateur-Rallies, zuletzt auf der Libya Desert Challenge 2006.

Ebenfalls aus Deutschland stammen Norman Kronseder und Ragnar Katerbau, wobei Letzterer für das holländische "Dutch Dakar Team" antritt. Aus Österreich starten Martin Freinademetz, Albert Hintenaus und Klaus Pelzmann.

Unterm Strich wird 2007 also wieder mehr Deutsch gesprochen - ganz zu schweigen von den zahlreichen Mechanikern und Teammitgliedern bei Volkswagen, X-Raid und KTM. Marathonrally.com wird die Dakar 2007 wieder live begleiten und in einem Sondermagazin über die Rally berichten. Als Reporter sind in diesem Jahr Hansy und Joern Schekahn, Joerg Sand, Markus Walcher und Rita Konya vor Ort.

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Artikel vom 16.11.2006, Artikel: marathonrally.com/hs








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