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Dakar 2008: Enttäuschung, Wut und Verzweiflung nach Absage



Es herrscht eine merkwürdige Stimmung in Lissabon. Nachdem im vergangenen Jahr bereits zwei deutsche Wüstenrallys "starben", hat es nun auch "Die Mutter aller Wüstenrallys", die Dakar, erwischt. Offiziell wurde die Dakar auf einer Pressekonferenz gegen 13:00 Uhr deutscher Zeit durch den Rallydirektor abgesagt, in der vollbesetzten Halle herrschte absolute Stille.

Die Stimmung schwenkt zwischen Enttäuschung, Verzweiflung und Wut. Die ASO hat angekündigt, alle Startgelder zurückzuzahlen. Dennoch reisst die Absage ein grosses Loch in das Budget zahlreicher Teilnehmer, vor allem der Amateure. "Ich verliere hier mindestens 20.000 Euro" berichtet die deutsche Motorrad-Pilotin Christina Meier, "ein Traum ist zerplatzt". Noch schlimmer wird es einige Teams erwischen, die komplett auf Sponsoren gesetzt haben - viele werden ein Teil der Investitionen nun zurückfordern.

"Die Dakar-Absage ist eine Katastrophe, es wird vor allem auch viele kleine Teams treffen" berichtet Jacky Loomans, der mit einem Bowler starten wollte. "Viele Teams und Rallyfahrzeug-Bauer sind auf Veranstaltungen wie die Dakar angewiesen, diese wird die Absage nun hart treffen." Ein weiterer Haken bei vielen Vereinbarungen ist der Start-Termin: "Viele Sponsor- und Mietverträge beginnen mit dem offiziellen Start der Dakar, und der findet nun nicht statt. Es ist davon auszugehen, das die Absage der Dakar Millionenklagen nach sich ziehen wird, das wird viele in den Ruin treiben."

Auch die Werksteams trifft die Absage hart, Millionen wurdem investiert, eine Gegenleistung gibt es nicht mehr. Auch das KTM-Team trifft die Entscheidung hart: "Wir haben einen Grossteil unseres Jahresbudgets in die Dakar gesteckt" heisst es aus dem Team.

An vielen Ecken flossen Tränen, die Blicke zahlreicher Teilnehmer und Teammitglieder sind wie versteinert, keiner weiss so genau, wie es nun weitergeht. "Damit hat keiner gerechnet" berichtet Ellen Lohr, die ebenfalls völlig aufgelöst ist, "das ist eine unglaubliche Katastrophe, ich kann es noch gar nicht fassen."

Artikel vom 04.01.2008, Artikel: Redaktion/hs

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