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Dakar 2008: Jutta Kleinschmidt in Zukunft ohne X-Raid BMW?



Ohne Auto für die Dakar 2008 steht derzeit Jutta Kleinschmidt da. Wie die Deutsch-Monegassin auf ihrer Webseite berichtet, wurde der mit X-Raid BMW ausgelaufene Vertrag nicht verlängert. "In den letzten Wochen haben wir uns um eine weitere Zusammenarbeit mit X-raid bemüht. Meine Entscheidung habe ich an die Verbesserung der Voraussetzungen geknüpft. Das ist leider nicht in dem Rahmen gelungen, den ich mir für mich gesteckt hatte" so Kleinschmidt.

Damit ist für Jutta Kleinschmidt wieder alles offen. Geboren in Köln und aufgewachsen in Bayern wurde sie 1985 erstmals auf Wüstenrallys ausfmerksam und startete 1987 als Touristin parallel zur damaligen Paris-Dakar mit einem HPN-BMW Motorrad. "Dieser Ausflug hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich unbedingt einmal bei einer Wüstenrallye starten wollte" berichtet Kleinschmidt. Noch im selben Jahr startete sie auf der ägyptischen Pharaonen Rally als Teilnehmerin - mit einem teils in der Küche selbst aufgebauten Motorrad.

Nach diversen Einsätzen mit einem BMW-Motorrad nahm sie 1992 erstmals in einem Auto platz - als Beifahrerin von Jean-Louis Schlesser. Nach einem einmaligen Einsatz mit einer KTM startete sie 1994 zum ersten mal in einem Buggy hinter dem Lenkrad eines Pkw, wechselte 1995 in einen Mitsubishi von Sven Quandt und anschliessend wieder zum Schlesser-Team. Die nicht nur berufliche Liaison mit Schlesser brachte ihr 1997 den ersten Frauen-Etappensieg auf der Dakar ein, bevor sie 1998 schliesslich zu Mitsubishi Ralliart wechselte.

Im Team von Mitsubishi gelang ihr 2001 mit Beifahrer Andreas Schulz der bisher grösste Coup, an dem sie noch heute gemessen wird: Sie gewann die Dakar als erste Frau, im Anschluss gleich noch die Italian Baja. 2002 unterschrieb sie bei Volkswagen - der deutsche Autokonzern stieg als Werksteam neu in den Marathonrally-Sport ein. Zuerst mit einem Tarek, ab 2004 dann mit einem Race-Touareg verlief die VW-Karriere erfolgreich. 2005 gelang Kleinschmidt mit einem dritten Platz auf der Dakar ihr bis dato bestes Ergebnis nach ihrem Gesamtsieg 2001. Nach der Dakar 2006 wechselte die Deutsch-Monegassin zu X-Raid BMW, doch eine Pechsträhne machte ihr Engagement auf der Dakar 2007 zunichte.

"Ich danke Sven (Quandt) und allen Teammitgliedern für ihre Arbeit und Unterstützung in den vergangenen zwölf Monaten und wünsche dem Team viel Erfolg in seiner motorsportlichen Zukunft. Jetzt stehe ich anderen Alternativen offen gegenüber. Wir überlegen in aller Ruhe, welche Möglichkeiten für die Zukunft in Frage kommen" berichtet Kleinschmidt weiter.

Jetzt spekuliert die Fachwelt. Während das "Rallye Magazin" davon überzeugt ist, das ein Wieder-Einstieg bei Mitsubishi ausgeschlossen und bei Volkswagen möglich wäre, geht das Online-Magazin "Racing1" einen Schritt weiter und befürchtet gar, das Jutta Kleinschmidt im kommenden Jahr gar nicht mehr dabei ist. Sollte sie alerdings der Grössenordnung folgen, wäre 2008 ein Start in einem Racetruck an der Reihe - und glaubt man wilden Spekulationen, könnte man Kleinschmidt auch in einem Score-Hummer des Robby Gordon Teams wiedersehen. Mit dem hätte sie auf jeden Fall wieder eine Chance, ganz vorne mitzufahren - aber das sind, wie gesagt, ganz wilde Spekulationen.

Artikel vom 30.05.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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