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Dakar 2008: Robby Gordon und Ronn Bailey starten Kooperation



Stellen Sie sich vor, Jutta Kleinschmidt und "Aldi-Süd" Besitzer Karl Albrecht (mit 20 Milliarden US-Dollar geschätztem Vermögen der laut "Forbes" reichste Deutsche) würden zusammen auf der Dakar ein Team bilden. Ein Motorsport-Fex und einer mit ganz viel Geld. US-Tausendsassa Robby Gordon ist solch ein Coup jetzt gelungen. Am Donnerstag gab er eine Kooperation mit dem US-Milliardär Ronn Bailey bekannt, einem der reichsten US-Amerikaner.

Im Unterschied zu Karl Albrecht ist Ronn Bailey allerdings keine Dakar-Unbekannter. Der US-Milliardär startete erstmals auf der Dakar 2005, versuchte es zuerst mit einem Eigenbau, stieg dann auf einen speziellen SMG-Gache Buggy um und wollte es 2008 wieder mit einem Eigenbau versuchen. Trotz eines Riesenbudgets blieb Bailey bis dato aber wenig erfolgreich.

Nun wollen die beiden US-Amerikaner zusammenarbeiten - beide wollen mit bereits von Robby Gordon erfolgreich eingegesetzten und nochmals verbesserten Rally-Hummern starten. Robby Gordon gilt als einer des besten und flexibelsten Motorsportler der USA, Bailey bringt ein paar Devisen mit in das Team - und beide gelten zudem als schillernde Figuren im US-TV. Gordon wegen seiner erfolgreichen "Waghalsigkeit", Bailey wegen seines wirtschaftlichen Erfolges und seiner, nennen wir es mal "besonderen Persönlichkeit". Doch bevor falsche Gedanken aufkommen: Gordon hat sich offiziell Bailey als Partner ausgesucht, nicht umgekehrt.

Ganz bescheiden sind demnach auch die Ziele der Kooperation, die gleich für drei Jahre geschlossen wurde. Laut Robby Gordon will man als "Team Dakar USA" nicht nur die Rally gewinnen, sondern "Amerikanische Technik und Innovation" und "den internationalen Willen, etwas zu schaffen" unter Beweis stellen. Wer Gordon kennt, weiss, wie er das meint. Auf der einen Seite ernst (für die Sponsoren und US-Fans), auf der anderen Seite schmunzelnd (für den Rest der Welt).

"Ronn fährt schnell, hard und kann sich gleichermassen in extremen Gelände und unter extremen Bedingungen zurechtfinden" meint Gordon. "In diesem Jahr überschlug sich Bailey, doch statt aufzugeben, richtete man das Fahrzeug und fuhr weiter. Das beweist den nötigen Sportsgeist" so Gordon, der in diesem Jahr den 8. Platz in der Gesamtwertung belegte.

"Das ist ein besonderer Tag für mich und mein Unternehmen Vanguard Integrity Professionals" freut sich Bailey und gibt sogleich ein finanzielles Sponsoring für die nächsten drei Jahre bekannt. "Es ist eine Ehre, neben einem so erfolgreichen Motorsportler wie Robby Gordon in einem Team zu arbeiten. Wir treten gegen die besten Teams und Fahrer der Welt an, das ist eine besondere Herausforderung" so Bailey weiter. Und ebenfalls ganz in US-eigener Bescheidenheit ergänzt er: "Wir teilen uns auf. Robby wird die Rally als Gesamtsieger beenden, ich schaffe es auf´s Podium oder zumindest in die Top 20." Nun denn.

Am Budget soll es auf jeden Fall nicht mangeln - und so wollen beide in diesem Jahr "klotzen statt kleckern". Neben den beiden Race-Hummern wurde der Team-Fuhrpark um zwei T4-Trucks, drei T5-Trucks und zwei T5-Hummer aufgestockt. Bei der Reifenwahl setzt man wie in den Vorjahren auf Toyo.

Artikel vom 02.11.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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