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Dakar 2009 ./. Africa Race: Doppelter Einsatz von De Rooy, Partner Bekx






Spannende Geschichten am Rande des "Pre Proloog" in Valkenswaard. Nicht nur, das die ehemaligen Konkurrenten, die Teams [ De Rooy ] und [ Hans Bekx Teamsport ] nun zusammenarbeiten, nein, man wird auch gleichzeitig auf zwei Veranstaltungen fahren - der Dakar in Südamerika und dem neuen "Africa Race" des ehemaligen Dakar-Siegers und -Leiters Hubert Auriol.

Hinter den Kulissen ist es scheinbar doch spannender als angenommen. Nachdem klar war, das die Dakar im kommenden Jahr nicht durch Afrika fahren wird, nutzte das der gechasste Dakar-Leiter Hubert Auriol und stellte mit dem "Africa Race" eine neue Rally auf. Das Rezept des "Africa Race" ist simpel: Gleiche Strecken wie auf der eigentlichen Dakar, traditionelle Dakar-Länder wie Marokko, Mauretanien und Senegal und ein Ziel dort, wo die eigentliche Dakar hingehört - in Dakar. Um noch eines draufzusetzen, startet Auriol wie die Dakar früher in Frankreich - und wie 2003 in Marseille.

Eine klare Kampfansage an den Dakar-Veranstalter ASO, denn auch beim Datum bediente sich Auriol aus alten Dakar-Zeiten und startet gleich nach Weihnachten und über Sylvester. Gewagt, kaum einer rechnete mit vielen Teilnehmern. Doch nun halten doch einige Dakar-Veteranen wie auch Neulinge zu Auriol, so haben bereits Jean-Louis Schlesser und Jan de Rooy ihre Teilnahme zugesagt.

"Es ist nicht so, das irgendjemand eine Gegenveranstaltung macht" erklärt Jan de Rooy gegenüber marathonrally.com, "es ist kein Geringerer als Hubert Auriol, langjährige Weggefährte auf der Dakar und zeitweise auch Rallychef. Wenn jemand eine neue Rally gut machen kann, dann er. Ausserdem verbinde ich eine Dakar mit Afrika und nicht mit Südamerika. So haben wir entschieden, wieder nach Afrika zu gehen und mit Hubert Auriol zu fahren."

Als Unterstützung für das "Africa Race" hat sich der holländische Haudegen und Grossspediteur einen alten Konkurrenten ins Boot geholt - kein Geringerer als Hans Bekx wird mit seinem Rally-DAF in neuen Farben für das De Rooy Team starten. In den letzten Jahren hatte man sich DAF-interne, bittere Duelle auf der Dakar geliefert, Höhepunkt war das Hochrüsten 2006. Sowohl die Trucks von De Rooy als auch Bekx entsprachen damals nicht dem Reglement und erhielten Startverbot. De Rooy setzte danach auf neue Fahrzeuge der "Bastel"-Marke Ginaf, Hans Bekx kehrte wieder zu einem serienähnlichen DAF zurück.

Doch auch auf der Dakar will man nicht fehlen. Während Senior Jan de Rooy mit seinem Iveco-Ginaf-DAF Truck und Hans Bekx im DAF-Renntruck bei Hubert Auriol startet, treten sein Sohn Gerard de Rooy und ein zweiter Racetruck auf der Dakar in Südamerika an. Für das Team vor allem eine logistische Herausforderung. "Ich wäre auch lieber in Afrika gefahren" meint Gerard de Rooy, "aber Südamerika fasziniert mich ebenfalls. Beim Africa Race fehlt mir aufgrund der wenigen Teilnehmer auch ein wenig die Herausforderung, so haben wir uns entschieden, auf beiden Rallys präsent zu sein. Zudem haben wir dann hinterher auch mehr zu erzählen."

Für Aufsehen sorgten in Valkenswaard auch die neuen Haupt-Race-Trucks des Teams De Rooy, die in dieser Form bisher noch nicht zum Rally-Einsatz kamen. Man setzt auf eine Kombination aus Ginaf/Iveco und DAF. Vor allem die Ginaf haben einen besonderen Vorteil: Da die holländischen Kleinserien-Trucks quasi im Baukasten-Prinzip gebaut werden, kann man sich in etwa einen "Wunsch-Truck" zusammenstellen und somit die strikten Startzulassungen für die Dakar umgehen. So setzt De Rooy wie das [ Ginaf Rallypower ]-Werksteam nicht auf DAF-Kabine und Caterpillar Motoren (950 PS) und der Ginaf-typischen (aber auch kipplastigen) Einzelradaufhängung, sondern auf Iveco-Schouten Motoren (820 PS), eine Iveco-Kabine und Starrachsen mit Blattfederung.

"Ginaf Rallypower" hat zwei seiner drei Race-Trucks ebenfalls optimiert, um der Kipplastigkeit entgegen zu gehen. Dabei hat man sich vor allem auf Gewichtsverlagerung und einen niedrigeren Schwerpunkt konzentriert.

Mit den Teams von De Rooy, Ginaf, mehreren privaten DAF-, MAN- und Ginaf-Teams, dem [ Mercedes Finstral Team ] sowie natürlich dem Semi-Werksteam von [ MAN ] und dem Sieger von 2007 Hans Stacey stellen die Holländer die wichtigsten Truckteams auf der Dakar 2009.

Artikel vom 09.11.2008, Artikel: Redaktion/hs

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