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Dakar 2009: Afrikaner siegt bei Südamerika Dakar



Ein Bericht von Live-Reporter Jörg Sand: Die erste Dakar ausserhalb Afrikas hat erstmals einen Afrikaner als Sieger. Giniel De Villiers (Süd Afrika) siegte gemeinsam mit dem Deutschen Dirk von Zitzewitz (Karlsdorf) bei einer der ungewöhnlichsten Dakar-Rallys in dessen Geschichte. Der neunte Austragungsort gab der Rally ein neues Gesicht, geblieben sind extremste Anforderungen an Mensch und Maschine, wahnsinnig lange Etappen und unbeschreibliche schöne Landschaften.

Von abgelegenen, einsamen und stillen Ruhe der Sahara zog die Rally ins schillernde Südamerika wo die Menschen zu Millionen kamen um die Rally zu feiern. Die Dakar ist laut und bunt geworden. Die sportlichen Herausforderungen waren bei der ersten Ausgabe ausserhalb Afrikas nach wie vor extrem. Die Dakar bleibt die "Mutter aller Rallys", nach wie vor spielen sich Dramen und Grenzerfahrungen in einem Rennen ab, das härter kaum sein könnte.

Das Umfeld hat sich natürlich etwas geändert, Duschkontainer und Dixiklos sind aber notwendig weil der traditionelle "Spatengang" schon deshalb ausfällt weil die Biwaks von Tausenden Fans belagert werden. Für die Topfahrer ist das eh gleich, sie haben auch in Afrika oftmals in Hotels gewohnt.

Auf die Südamerika-Rally konnte sich kaum Jemand wirklich vorbereiten - weil man vorher nicht wusste was einen erwartet. Selbst die ASO hat es kalt erwischt, gleich drei Etappen waren so schwer das nur 20-30 Autos durchkamen. Es musste improvisiert werden, erstmals in der Geschichte der Rally so offensichtlich wie in diesem Jahr.

Das "Favoritensterben" setzte schon mit der ersten Etappe (Masuoka) ein und hörte erst auf der 12. Etappe (Carlos Sainz) auf. Gewinnen können nur die, die ankommen. Der schmerzlichste Verlust für den Rennverlauf war der Qatari Nasser Al Attiyah, er war im X-Raid BMW scheinbar als Einziger den Werks-Volkswagen gewachsen.

Ab dem 5. Tag dominierte Volkswagen und vor allem Mitsubishi gab mit nur noch einem Auto ab dem Ruhetag ein trauriges Bild ab. 10. Platz für den besten Mitsubishi (Nani Roma) ist schlecht, da gibt es nichts zu beschönigen. Mit dem neuen Dieselmotor hat man sich vorerst verhoben, aber abschreiben darf man die Roten nicht, 2010 werden sie wieder zu den Favoriten zählen.

Artikel vom 18.01.2009, Artikel: Redaktion/hs/Jörg Sand

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