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Dakar 2009: Carlos Sainz "härteste Dakar der Geschichte"





Zweimal war er WRC-Rally-Weltmeister, 26 WM-Rallys hat er gewonnen - und nun hat er wieder einen ganz grossen Erfolg im Visier: VW-Werksfahrer Carlos Sainz zählt mit seinem Beifahrer Michel Périn zu den Favoriten auf der Dakar. Zusammen mit dem gesamten Team fiebert der Spanier dem zeremoniellen Start des Wüstenklassikers am Abend des 02. Januars inmitten der Millionen-Metropole Buenos Aires und der ersten Etappe einen Tag später entgegen. Der heissblütige Sainz, gern "El Matador" genannt, weiss längst nur zu genau, dass im Marathonrally-Sport Geduld eine wichtige Tugend ist und die Entscheidung nicht auf den ersten der 9.578 Kilometer der Dakar fällt: "Ich sage mir immer: Carlos bleib ruhig."

MR: "Die letzten Vorbereitungen sind erfolgreich absolviert, der Start der Dakar steht unmittelbar bevor. Wie gross ist die Vorfreude auf diese spezielle Premiere in Argentinien und Chile?"

Sainz: "Die Dakar ist das Grossereignis überhaupt im Marathonrally-Sport. Alles andere ist Warten. Diese Rally findet nur einmal im Jahr statt - und nach der Absage der Ausgabe 2008 liegen jetzt zwei Jahre Entwicklungszeit und Vorbereitung hinter uns. Um ehrlich zu sein: Ich bin froh, wenn es jetzt endlich losgeht."

MR: "Der Startschuss fällt auf der "Avenida 9 de Julio", der breitesten Verkehrsader der Welt. Was erwarten Sie dort für eine Atmosphäre?"

Sainz: "Hier in Argentinien, aber auch in Chile, hat der Motorsport einen sehr hohen Stellenwert. Die Zuschauer sind vor allem verrückt nach Rallys. Ich bin mir sicher, dass wir einen stimmungsvollen Abschied aus Buenos Aires erleben werden."

MR: "Das Volkswagen Team hat in den vergangenen Tagen bei der finalen Vorbereitung einen ruhigen, konzentrierten und aussortierten Eindruck hinterlassen. Wie fühlen Sie sich unmittelbar vor dem Start?"

Sainz: "Eine Dakar mit dem Ziel zu bestreiten, zu gewinnen, erfordert tatsächlich eine perfekte Teamleistung. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen. Dazu wird es nötig sein, über diese lange Rally permanent konzentriert zu bleiben. Dennoch bin ich vor dem Start ebenfalls noch gelassen, denn ich weiss eine starke Mannschaft hinter mir, die alles dafür tun wird, erfolgreich zu sein."

MR: "Wie schätzen Sie die Gegner im Kampf um den Dakar-Sieg ein?"

Sainz: "Mitsubishi ist der Titelverteidiger und hat die vergangenen Ausgaben der Dakar Rally für sich entschieden. Sie sind die Champions. Wir, aber auch X-Raid-BMW und Robby Gordon im Hummer sind dagegen die Herausforderer. Wir werden sicher eine der härtesten Dakars der Geschichte erleben - auch und gerade was das Wettbewerbsniveau angeht."

MR: "Viele sehen in Volkswagen den Favoriten auf den Gesamtsieg. Wie gehen Sie mit dieser zugedachten Rolle um?"

Sainz: "Ich denke nicht, dass wir mehr Favorit sind, als die eben erwähnten Teams. Mitsubishi ist der Titelverteidiger und damit - auch wenn er mit einem frisch entwickelten Auto antritt - derjenige, den es zu schlagen gilt. Aber genau das werden wir versuchen. Wir sind bestmöglich dafür vorbereitet."

MR: "Marathonrallys sind ein multidimensionaler Sport, bei dem es neben den fahrerischen Qualitäten auch auf die Navigation und technische Aspekte ankommt. Was macht für Sie persönlich die besondere Faszination aus?"

Sainz: "Für mich sind Marathonrallys mehr als jede andere Rennsport-Kategorie ein Mannschaftsport. Das macht diese Disziplin in meinen Augen zu etwas ganz Besonderem. 15 Tage lang muss jeder Einzelne im Team perfekte Arbeit abliefern. Nur mit einem Null-Fehler-Job hat man bei der Dakar die Chance auf den Sieg."

MR: "Um das Ziel Gesamtsieg zu erreichen - auf was wird es da ankommen?"

Sainz: "Eben als Team optimal zu funktionieren. Und was mich persönlich angeht: Bei der Dakar muss man immer sehr geduldig sein. Ich muss mir täglich neu vornehmen, nicht zu viel zu wollen, zu viel Risiko einzugehen. Ich sage mir immer "Carlos, diese Rally hat 14 harte Etappen, bleib ruhig". Meiner Meinung nach wird es für mich und meinen Beifahrer Michel Périn genau darauf ankommen: Geduld, Geduld, Geduld."

Artikel vom 01.01.2009, Artikel: Redaktion/hs/Uwe Baldes

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