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Dakar 2009: Coma die Ruhe in Person, Sainz zur rechten Zeit.

Marc Coma braucht nicht mehr, um sich glücklich zu fühlen - sein Tag begann entspannt mit der Aussicht auf eine lange Fahrt als Vorreiter und "Aufklärer" quer durch Patagonien. Bei der Orientierung sollte es kaum Probleme geben, auch psychischer Druck konnte keine Bremse sein - denn seine direkten Verfolger Jonah Street (KTM, USA) und David Fretigne (Yamaha, Frankreich) liegen satte 42 Minuten hinter ihm. Da darf man sich auch mal festfahren.

Der Spanier Coma legte ein Tempo vor, das andere als Schallgeschwindigkeit bezeichnen würden, ihm aber als gemütlich erscheint. Obwohl er als Erster ohne Spuren seinen Weg finden musste und dazu immer wieder Zwangspausen einlegte, um eines der zahlreichen Weiden-Gatter zu öffnen (die er fairerweise offen liess), erreichte Coma wieder als Erster das Ziel und verbucht seinen siebten Tageserfolg bei der Dakar, mit 1:17 Minuten Vorsprung vor Cyril Despres und 1:21 vor Jonah Street. Mit dieser Leistung verdrängt Street übrigens den Franzosen David Frétigné vom zweiten auf den dritten Platz.

Spanien ist auch das dominierende Herkunftsland bei den Autos - Coma´s Landsmann Carlos Sainz fuhr mit seinem Race-Touareg erneut einen Etappensieg ein. Nachdem er den Zielort Neuquen 6 Sekunden früher als Nasser Al Attiyah erreichte, verbucht der VW-Pilot seinen insgesamt elften Tageserfolg bei einer Dakar-Rally.

Nach vier Renntagen zeigt sich, das vor allem ein Duell den Zuschauern den Atem verschlägt - und zwar das zwischen Sainz und Al Attiyah. Beide haben sich die Etappensiege anscheinend untereinander aufgeteilt, zwischen beiden beträgt der Abstand in der Gesamtwertung lediglich 3:49 Minuten. Allerdings steht die Frage nach der Zuverlässigkeit ihrer Fahrzeuge weiterhin im Raum, immerhin müssen diese noch über 6000 Kilometer zurücklegen.

Die Auseinandersetzung mit Mitsubishi könnte wie so oft erst später starten. Jedenfalls haben Peterhansel und "die Seinen" nicht auf dieser 4. Etappe zum Angriff blasen können. Weit hinter dem spanisch-qatarischen Spitzenduo war Luc Alphand heute der beste Vertreter der japanischen Marke und lenkte seinen Lancer auf Position 3 der Tageswertung, 2:24 Minuten hinter Sieger Sainz. In der Gesamtwertung lauern nach der Aufgabe von Masuoka und der gestrigen Pechsträhne von Alphand nur noch Peterhansel und Roma in einem Abstand von weniger als 20 Minuten, an 4. bzw. 5. Position.

"Enge Manndeckung" ist auch eine Technik, die in der seriennahen T2-Klasse praktiziert wird. Heute war abermals der Japaner Jun Mitsuhashi (Toyota Land Cruiser) der schnellste seiner Gruppe und Platz 29 insgesamt. An zweiter Stelle kam diesmal nicht der Teamkollege Nicolas Gibon, sondern der französische Privatier und Ex-Weltmeister Ronan Chabot ins Ziel. Damit bringt sich auch Chabot mit ins Rennen um den Podiumsplatz, nachdem er bisher nur "in Lauerstellung" hinterherfuhr.

Bei den Trucks schaffte der Holländer Gerard de Rooy seinen dritten Etappensieg. Was sich aber hinter seinem Rücken aufbaut, lässt ihm keinen Spielraum für Fehler. Die homogene Kamaz-Armada aus Russland will nach der MAN-Attacke 2007 wieder gewinnen - und dafür geben sie alles. Die Chancen stehen gut - denn MAN-Sieger Hans Stacey liegt schon über 2 Stunden zurück.

Artikel vom 06.01.2009, Artikel: Redaktion/hs/ASO

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