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Dakar 2009: Die Auto-Sieger im Marathonrally-Interview

"Wir haben sehr stark begonnen und ein forsches Tempo angeschlagen. Es ist uns gelungen, zu Nasser Al Attiyah aufzuschliessen" erzählt der Gesamt-Führende Carlos Sainz am Abend im Camp. "Als er uns bemerkt hat, hat er erneut attackiert. Und wir sind beide ein sehr hohes Tempo gegangen, bis dass ich ihn auf einem Stück abseits der Piste schliesslich überholen konnte. Doch just nach dem Überholmanöver fing einer meiner Reifen an, Luft zu verlieren. Ich musste anhalten, um Luft nachzufüllen, denn es war keine vollständige Reifenpanne, sondern ein schleichender Plattfuss. Bis zum Ende der Wertungsprüfung habe ich regelmässig an Reifendruck verloren. Ich glaube, dass ich es mit einem halben Kilo Druck ins Ziel geschafft habe, trotzdem gewinne ich mit 5 oder 6 Sekunden Vorsprung. Schade, es hätte noch besser für mich laufen können."

Nasser Al Attiyah bestätigt: "Ich glaube, dass Carlos Sainz mich kurz vor Kilometer 100 überholt hat. Danach bin ich ihm gefolgt, und wir sind gemeinsam bis ins Ziel gefahren. Es ist kein Problem für mich, dass er die Etappe gewinnt. Im Gegenteil, das kommt mir sogar entgegen, da er morgen vor mir ins Rennen geht, und weil es auf der morgigen Etappe Dünen geben soll. Ich habe das Auto heute ein wenig beschädigt, denn es gab viele Bäume, und gleichzeitig viele auszuführende Lenkmanöver, um die Motorradpiloten zu überholen. Deshalb haben wir mehrfach Bäume berührt, allerdings ist das nicht weiter schlimm. Diese Dakar verläuft sehr gut, und wir sind präsent!"

Hinter dem Duo versuchte der Süd-Afrikaner Giniel de Villiers, weiter nach vorne zu kommen: "Die Etappe ist gar nicht mal so schlecht für uns gelaufen. Ich habe Dieter Depping eingeholt, dem eine Reifenpanne widerfahren ist. Dann habe ich Carlos Sainz und Nasser Al Attiyah gesehen. Ich lag zwei Minuten hinter ihnen. Die Strecke war sehr wellig, ja sogar hügelig. Es war schwer, noch mal durchzustarten und zu attackieren, um wieder heranzukommen. Bei zwei Minuten Rückstand ist es nicht so leicht, Zeit gut zu machen. Die Etappen werden immer schwieriger. Das ist wirklich die Dakar."

Artikel vom 06.01.2009, Artikel: Redaktion/hs

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