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 | Dakar 2009: Erste Südamerika-Dakar läuft vom 3. bis 18. Januar |
 Fünf Monate nach der Absage der Rally - offiziell wegen Terrorgefahr, tatsächlich wegen politischer Differenzen zwischen Frankreich und Mauretanien - stellte der Veranstalter Amaury Sport Organisation (ASO) die 2009er Ausgabe in dieser Woche in Paris vor.
"Die Dakar Rally stand schon immer auch für den Hunger auf Abenteuer. Daran wird sich auch nach 30 Jahren nichts ändern", sagte Rally-Direktor Etienne Lavigne. "Diese Rally führte schon durch aufregendsten Landschaften, vielen Wüsten und auch zu so grandiosen Städten wie Kairo oder Kapstadt. Nun ist sie bereit für einen anderen Kontinent. Mit Buenos Aires und den Patagonia Ebenen in Argentinien oder der Atacama Wüste in Chile sowie der Anden-Überquerung kommen in Südamerika nun neue dazu. Vieles ist neu, eines hat sich allerdings nicht geändert: die Dakar bleibt was sie ist, die schwierigste und härteste Rally der Welt."
Die Dakar führt vom 3. bis 18. Januar 2009 in 14 Tagesetappen von Buenos Aires an der südamerikanischen Atlantik-Küsten ins chilenische Valparadiso und wieder zurück. Für die meisten Teilnehmer beginnt die Dakar allerdings schon Ende November. Denn wer seine Fahrzeuge nicht per Flugzeug über den Atlantik Teich schicken kann, kommt an der technischen Abnahme am 26./27. November im französischen Le Havre und dem gemeinsamen Seefracht nicht vorbei. Auch sonst scheint sich am besonderen System der Organisatoren nur wenig geändert zu haben.
Während die Topakteure sich auf ganz neue Wettbewerbsbedingungen einstellen müssen, sollen auch die Amateure eine Chance haben, die gerade im zweiten Teil extremen Strecken bewältigen zu können. Vom Start in Buenos Aires führt die insgesamt rund 6.000 Kilometer lange Strecke über eine Südroute durch die argentinischen Provinzen La Pampa, Rio Negro, Chubut, Neuquén und Mendoza nach Chile, wo nach sieben Tagesetappen im bekannten Pazifik-Badeort Valparadiso ein Ruhetag ansteht.
Auf dem Rückweg im Norden geht es erst durch die chilenischen Provinzen Coquimbo und Atacama und dann hoch hinaus: Auf 4700 Meter Höhe - so hoch wie der Monte Blanc - werden die Anden überquert. Gut möglich, dass in einigen Teams nicht alle Mitglieder diese sportliche Höchstleistung gewachsen sind und Umbesetzungen nötig machen. Wieder in Argentinien geht es über La Rioja und Cordoba nach Buenos Aires.
Die Nennungen sind ab sofort und noch bis Mitte Juni möglich. Teilnehmer, die in diesem Jahr von der Absage betroffen waren, sollen bei der Vergabe der Startplätze bevorzugt berücksichtigt werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der offiziellen Webseite [ www.dakar.com ].
Artikel vom 16.05.2008, Artikel: Redaktion/hs/R. Kuhn
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