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Dakar 2009: Heimliches Nissan-Werksteam mit drei Fahrzeugen



Auch wenn Nissan nicht mehr werksseitig bei der Dakar dabei ist - die japanische Marke stellt immer noch das gros der Semi-Teams. Neben Dessoude aus Frankreich, Tecnosport aus Italien, Technosport aus Ungarn und Promotech aus Italien hat sich seit drei Jahren die belgische Rennschmiede "Overdrive" bei den Semi-Fahrzeugen etabliert.

Neben der belgischen Herkunft unterscheidet sich Overdrive vor allem in einem Punkt von den anderen Nissan-Teams: Statt auf Eigenkonstruktionen setzt der Rennstall auf Werks-Nissan aus Süd Afrika, die bei Overdrive nochmals überarbeitet werden. Das erklärt auch, warum Overdrive mit dem Navara nur ein Fahrzeug im Programm hat, während die anderen Teams auf Navara, Pathfinder und selbst konstruierte bzw. weiterentwickelte Ex-Werks Prototypen (von 2004, Dessoude) setzen.

Zur Dakar 2009 erhält Overdrive nun Unterstützung "von ganz oben": Glyn Hall, in Süd Afrika zuständig für die Entwicklung der Fahrzeuge, wird offiziell von Nissan zur Dakar entsandt, um als Teamchef zu fungieren. Ebenfalls vom Nissan Werksteam aus Süd Afrika stammen der Ingenieur Michael Jardim sowie die Techniker Wimpie ‘Mac’ Botha und Rocco Hendricks.

Gegründet von Rally-Spezi Grégoire De Mévius hat sich Overdrive still aber gewaltig nach vorne gekämpft. Der Pole Krzysztof Holowczyc vom Team Orlen schaffte es als Vize-Sieger im FIA Marathonrally Worldcup 2008, der Russe Boris Gadasin wurde Vize im FIA Baja Worldcup 2008. Damit ist Overdrive das beste Semi-Team nach X-Raid BMW.

"Der Navara ist ein klasse Auto und mittlerweile augereift" schwärmt der Pole Krzysztof Holowczyc. "In vier Rennen haben wir zwei vierte und einen dritten Platz eingefahren, nur auf der Transorientale fielen wir aus. Die Performance des Autos macht einfach nur Spass" ergänzt sein Beifahrer Jean-Marc Fortin. "Die Autos sind wirklich sehr zuverlässig geworden, der 4-Liter V6 mit 290 PS läuft stabil" freut sich Teamchef Grégoire De Mévius.

Auf der Dakar wird Overdrive-Nissan mit drei Kunden-Fahrzeugen, einem T4-Truck und drei T5-Trucks sowie 22 Mann Personal an den Start gehen. Neben "Stammkunde" Krzysztof Holowczyc aus Polen wird der ehemalige Bowler-Fan Jacky Loomans an den Start gehen. Loomans hatte eigentlich auf einen Bowler Nemesis gesetzt, diesen aber wütend nach ersten Testfahrten wieder zurück gegeben. "Der Bowler war einfach nicht ausgereift" so der Belgier.

Dritter im Bunde wird der Norweger Ivar Tollefsen, früher ebenfalls mit einem Bowler (Wildcat) unterwegs. Auch wenn man es kaum weiss - Tollefsen hat die meiste Erfahrung mit dem Nissan. Als einer der wenigen europäischen Starter ist der Norweger in der südafrikanischen "ABSA Offroad Meisterschaft" aktiv, hier startet er mit dem Original-Werks-Navara für das Nissan Werksteam und bestritt bisher über ein dutzend Rallys mit dem Navara.

Nicht zum Overdrive-Team gehört der Ungar Laszlo Palik, der ebenfalls mit einem Süd Afrika Nissan Navara startet. Wie sein Landsmann Sandor Kis hatte Palik das Fahrzeuge selbst aus Süd Afrika importiert, baute das Fahrzeug dann mit eigenen Mechanikern weiter aus. Auch wenn Palik nicht zu Overdrive gehört, nun macht sich die Treue zu Nissan bezahlt - denn die Werkscrew aus Süd Afrika will auch den Ungarn und sein Fahrzeug "wohl behütet" im Auge behalten.

Artikel vom 19.12.2008, Artikel: Redaktion/hs

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