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Dakar 2009: Lopez - "Habe ein schnelles Tempo vorgelegt"

Der heutige Etappensieger Francisco Lopez ist ein bescheidener Mensch. "Ich habe ein schnelles Tempo vorgelegt. Es gab viele Dünen, die gehen ganz schön an die Substanz. Das wird den Piloten in den Knochen stecken" berichtet der Chile nach dem ersten Sieg in seiner Heiat. "Danach folgten 120 sehr schroffe Kilometer, die man mit hohem Tempo durchqueren musste. Und anschliessend ging es in den Schlamm. Beim Fahren verliert man dann oft das Gleichgewicht. Ich bin echt froh, denn zuletzt war ich zwar auch gut drauf, doch konnte ich das nicht umsetzen. Und jetzt sind wir in Chile. Mal sehen, was passiert. Ich hoffe wirklich, dass ich das Tempo mithalten kann. Ich wünsche mir, dass in meiner Heimat alles gut läuft."

Cyril Despes begrüsste unterdessen, das die Organisation die Strecke kürzen liess: "Meiner Meinung nach haben die Organisatoren die richtige Entscheidung getroffen, weil wir auf schwierige Wasser- und Schlammlöcher gestossen sind. Ein grosses Motorrad von 200 Kilogramm muss man erstmal im Schlamm zu steuern wissen, das ist kein Pappenstiel. Wir haben es aber ganz gut hinbekommen.

Beim Verlassen Argentiniens entdecken wir noch eine weitere neue Geländesorte, das hatte ich nicht erwartet. Nach 140 Km äusserst angenehmer Sandpisten mit Sprüngen sind wir auf flache, trockene Stücke gestossen, Pisten mit etwas Sahara-Charakter. Mit dem Schlamm war das eine Mordsgaudi. Allmählich komme ich zurecht: Wenn ich mich nicht auf meine Probleme konzentriere, und wenn ich keine habe, geht es sofort besser. An den ersten Tagen sind die Karten freizügig verteilt worden, und jetzt kommen wir zu uns bekannten Etappensorten, auf denen man attackieren kann, mit der Spielregel des Marathonrally-Sports. Problematisch ist nur, dass ich nicht genügend Karten bekommen habe, als sie verteilt wurden."

Gefallen hat die Etappe auch dem Franzosen David : "Auf den ersten 100 Kilometern war es super, technisch, voll mit kleinen sandigen und eingeschnittenen Pfaden. Ich hatte meine helle Freude und machte viele kleine Sprünge, ohne dabei auf die Nase zu fallen. Dann gab es äusserst schnelle Pisten, die von wasserreichen Passagen durchzogen waren. Das hatte wirklich Enduro-Charakter, und aufgrund der Vegetation war es nicht leicht, Strecken zu finden.

Leider hatte ich nach 100 Kilometern Probleme mit der hinteren Radnabe, die sich erhitzt hat, woraufhin das Motorrad stehen blieb. Ich habe verstanden, was los war, und bin dann weitergefahren, allerdings leicht besorgt, ob ich die Wertungsprüfung abschliessen würde. Das war mir schon einmal passiert und hatte die Maschine dabei vollkommen blockiert. Anfangs war ich schnell, aber dann, als ich mit 130 Km/h unterwegs war, da fuhren die anderen mit einem Spitzentempo von 170 Km/h. In der Hinsicht habe ich also Zeit auf diese Piloten verloren. Jedenfalls war es eine gute Wertungsprüfung."

Artikel vom 09.01.2009, Artikel: Redaktion/hs

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