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Dakar 2009: Motorsport-Crash kommt Teams zugute - Dakar "günstig"



Es sind wie so oft die Arroganz, die "Verschwendungssucht" grosser Teams und die Geldgier der Funktionäre, die den Motorsport nicht nur gross machen, sondern auch zerstören können. Der jüngste Ausstieg von Subaru und Suzuki in der WRC-Weltmeisterschaft ist ein weiterer Paukenschlag nach dem Rückzug von Honda aus der Formel 1. Die Thematik ist so interessant, das sie es jetzt auch in die grossen Tageszeitungen schafft.

Der Berliner "Tagesspiegel" widmet sich in seiner Ausgabe vom Mittwoch (17. Dezember) dem Thema und wirft dem Motorsport vor allem Preistreiberei vor. Bestes Beispiel ist die DTM, die sich in den Neunziger Jahren grosser Beliebtheit erfreute und massenhaft Teams anzog. Doch man schraubte die Kosten immer höher - bei gleichzeitig sinkendem Interesse. Seit einigen Jahren ist die DTM "nur noch" eine einzigartige "Geldverbrennungsmaschine" zwischen den einzig verbliebenen Teams von Mercedes-Benz und Audi. Sinn: Keiner. Zukünftige Vielfalt: Eher ungewiss - zumal es mit anderen Tourenwagen-Serien in Europa eine wesentlich grössere Auswahl gibt.

Gleiches droht nun der Rally-Weltmeisterschaft WRC. Denn pikanterweise verlangt die FIA nach mindestens 3 Werksteams für eine ordentliche WM - und das ist zukünftig mit den einzig verbleibenden Marken Citroen und Ford nicht mehr gegeben. Vor allem die hohen Kosten schrecken weitere Werksteams von einer Teilnahme ab.

Dagegen bezeichnet der Tagesspiegel ein Dakar-Werksengagement als vergleichsweise günstig - ein Coup also für Volkswagen und Mitsubishi, auch wenn diese selbst die Kostenschraube immer weiter hochgedreht haben. Die letzte Preisexplosion begann 2003, als Volkswagen erstmals auf der Dakar startete und Mitsubishi als "Antwort" den neuen Evo-Mitsubishi ins Rennen brachte. Dem will die FIA 2010 zumindest teilweise entgegentreten und verschärft das Reglement in Richtung "seriennah".

Dennoch soll auch bei Volkswagen gespart werden. "Wir müssen uns definitiv alle zusammenreissen", sagt VW-Copilot Dirk von Zitzewitz gegenüber dem Tagesspiegel. "Neben der Leistung wird auch Sparsamkeit erwartet." Es gebe noch keine eindeutigen Signale von VW zur Zukunft des Dakar-Engagements, aber "in solchen Zeiten ist natürlich alles auf dem Prüfstand". Allerdings glaubt er, dass die Dakar immer noch genügend Abenteurer und Selbstschrauber anlockt. Selbst wenn die Hersteller die Reisslinie zögen, "würde es die Dakar immer geben".

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Artikel vom 17.12.2008, Artikel: Redaktion/hs

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