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 | Dakar 2009: News-Splitter live aus Buenos Aires |
 Die Technische Abnahme ist abgeschlossen, alle Fahrzeuge befinden sich im Parc Fermé - die Dakar 2009 steht vor dem Start. Eine letzte Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zwischen den Teams. Vor allem bei den Privatiers haben sich Einige zu Navigations-Teams zusammengeschlossen, widerum Andere schickten in den letzten Tagen Scouts mit Motorrädern auf die Reise, um eventuelle Strecken auszukundschaften.
In einem sind sich alle einig: Es wird wohl die härteste Dakar aller Zeiten, besonders für die Navigatoren. Das bestätigt auch Dirk von Zitzewitz - sämtliche nur erdenklichen Details jeder Etappe hat der Navigator gepaukt und sich eingeprägt.
Neben den Race-Touareg sind noch zwei Werks-Volkswagen mit im Rennen: Die beiden Tarek-Buggys von 2003, mit denen Volkswagen einst den Dakar-Einstieg vollzog. Beide Tareks werden eingesetzt vom ehemaligen VW-Werksfahrer Stéphane Henrard aus Belgien. Einen Buggy pilotiert der Belgier selbst, der Zweite wurde an ein holländisches Team vermietet. In Buenos Aires überraschte Henrard nun mit einem "Tarek Evo" - einer selbst gebauten Weiterentwicklung mit weniger Gewicht und V6 Tdi aus dem Touareg. "Mehr Leistung und weniger Gewicht, da sollte was gehen" so der Belgier.
Dakar-Sieger Stéphane Peterhansel startet mit einem der komplett neu entwickelten Mitsubishi Racing Lancer. Dabei ist er zuversichtlich, was die Standfestigkeit der neuen Rally-Mitsubishi angeht. "Wir haben über 17.000 KM in Marokko (3x14 Tage), Frankreich und Spanien getestet - mehr kann man kaum machen. Aber wir haben bisher noch keine direkte Konfrontation mit VW gehabt, das wird jetzt spannend!"
Und auch neben den vier nagelneuen Werks-Mitsubishi taucht still und heimlich ein weiterer Werks-Japaner auf. Ein brasilianisches Team startet mit einem der zuletzt auf der PAX Rally eingesetzten Lancer-Vorgänger MPR13 Pajero Evolution.
Verdutzt schaute ein chinesischer Motorrad-Teilnehmer drein, der anscheinend keinerlei Ahnung vom FIA (bzw. in seinem Fall FIM)-Reglement hatte. Nicht nur, das er keinerlei FIM-zertifizierte Motorrad-Kleidung vorweisen konnte - er hat auch keine FIM-Lizenz. "Erstaunlich, das er es so bis hier geschafft hat" grinste man bei der ASO - denn die prüft normalerweise hart. Dennoch haben die Offiziellen ein Herz: Schafft er es, bis Freitag Abend eine Lizenz zu bekommen, darf auch er starten.
Artikel vom 02.01.2009, Artikel: Redaktion/hs/js
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