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 Dakar 2011: Rally wieder nach Südamerika - dafür gratis für Teilnehmer?.
Glaubt man dem argentinischen Magazin "Corsa Online" soll die Dakar 2011 zu 95 Prozent wieder in Südamerika stattfinden - und das entgegen der Wünsche der deutlichen Mehrzahl der Teilnehmer. Als Alternative war bisher eine Rückkehr nach Europa und Afrika im Gespräch. Offiziell stehen die Chancen nachwievor "50/50".
Mitte des Monats wollen sich der Dakar-Veranstalter ASO und die Länder Argentinien und Chile nochmals zusammensetzen. Zwar lägen Genehmigungen der Länder Tunesien, Libyen und Ägypten vor und einige europäische Städte, darunter idealerweise Monte Carlo in Monaco, haben sich als Startort angeboten - doch das Geld lockt.
Hinter vorgehaltener Hand sind grosse Summen im Gespräch: Rund 7 Millionen Dollar würde die Chilenische Regierung für die Dakar locker machen, knapp 4 Millionen kommen vom Land Argentinien dazu - und auch von Volkswagen dürfte wieder direkt oder indirekt mit ein wenig Geld für die ASO zu rechnen sein, schliesslich ist VW das einzige Team, das mit Ausstieg droht, würde man wieder nach Afrika gehen (wir berichteten).
Glaubt man einer französischen Zeitung, die sich ebenfalls des Themas angenommen hat, habe die ASO in diesem Jahr 6 Millionen Dollar von den Regierungen bekommen, plus "x" von Sponsoren etc. Weil nun aber die meisten Teilnehmer nicht mehr nach Argentinien und Chile wollen, könnte man das "Mehr-Budget" dafür nehmen, den Teilnehmern das Startgeld zu erlassen um die Rally so wieder voll zu bekommen...
Eine Entscheidungshilfe würde eventuell die französische Regierung übernehmen - denn glaubt man den Nachrichten, hat diese schon eine Reisewarnung in der Schublade, sollte man nach Afrika zurückkehren wollen...
Die Gerüchteküche brodelt also - wie in jedem Jahr.
2010/02/02 | 21:40 CET | Editor: MR/HS


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