

|

 El Chott: Daktec-Teambericht - "Eine Tolle Veranstaltung, eine perfekte Orga".
Teamreport Daktec Team: Gleich fünf Teams hatten sich zum Exklusiv-Service bei Teamchef Matthias Krüger angemeldet, jeder Zentimeter Stauraum im MAN-Servicetruck war belegt. Die Tunesien-Rally "El Chott" versprach, nach den Absagen anderer Veranstalter im Frühjahr, eher grösser zu werden als im Vorjahr.
Im Daktec-Team starteten auf deutscher Seite "The Master of Disaster" Ulli Müller mit Navigator Franz Teuber in ihrem neuen Tomcat V8, Andreas Wulf mit Anja Bork auf Nissan Navara und Stephan Preuss mit einer Werks-KTM.
Für Österreich gingen Karl und Martina Hudribusch auf einem Mitsubishi Pajero Eolution und Peter Fronius mit Co Peter Entenfellner in einem Ex-KTM Nissan Patrol Service-Fahrzeug an den Start. Ein internationales Starterfeld liess auf ein spannendes Rennen hoffen.
Und so kam es auch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten hatte Hoffnungsträger Ulli Müller sein neues Spielzeug im Griff. Als alter Motorradhase hatte er in den Dünen keine Probleme und legte eine Spur, der man besser nicht folgen sollte.
Erstaunlich gut dabei war Peter Fronius auf seinem fast 3 Tonnen schweren Nissan Patrol. In den Dünen kaum aufzuhalten hatten sie jedoch so ihre Probleme mit dem viel zu harten Fahrwerk auf den Pisten. Mit rund 500 Kilogramm Motorradersatzteilen im Kofferraum hätte das Auto auf der Piste wohl besser gelegen.
Schnelle Zeiten gab es für Team Hudribusch im Evo-Pajero. Hier war jedoch die "Dakar-Abstimmung" zu merken. Auf den Rüttelpisten nicht aufzuhalten, jedoch im Sand schwer zu fahren. "Das Auto fährt sich im Sand wie ein Gummiband, die Automatik ist kaum zu kontrollieren und beim kleinsten Gasstoss fahren wir uns immer wieder fest" berichtet Karl Hudribusch.
Team Wulf/Bork liess es wie immer krachen und hatte mit allerlei ominösen
Fehlern zu kämpfen. Auch der Motorradfahrer im Daktec-Team war von Anfang an gut dabei. Für einen Podiumsplatz hätte es wohl gereicht - wenn nicht kurz vor der 8. Etappe ein Motorschaden dem Vorwärtsdrang ein Ende bereitet hätte.
Wenn auch mit eigenem Service, jedoch mit zwei von Daktec frisch aufgebauten Landrover Discovery schlug sich das Rookie-Team um Moritz Netzsch hervorragend. Dem Spitznamen "Jugend forscht" machten sie alle Ehre und wurden mit einem 2. und 4. Platz in der seriennahen Klasse belohnt.
Viel Arbeit gab es für die Service-Crew vom Daktec-Team. Nachdem die gebuchten Kunden-Fahrzeuge fertig waren, kümmerte man sich um die Autos der restlichen Teilnehmer und um die Fahrzeuge der Organisation. Mehr als drei Stunden Schlaf konnte selbst Teamchef Matthias Krüger in den meisten Nächten nicht geniessen.
"Wir hatten trotzdem viel Spass, es war ein super Team. Einen bitteren Geschmack jedoch hatte die Rally. Morgens nicht in Wertung zu starten ist schon eine harte, selbst auferlegte Strafe. Nächstes Jahr fahren wir wieder in Wertung, versprochen."
Besondere Freude bereitet natürlich der Gesamtsieg in der Pkw-Klasse von Ulli Müller und Franz Teuber. Nach Jahren der Versuche, der zweiten Plätze, der Überschläge, der Motorplatzer endlich der verdiente Sieg. Auch Teamchef Matthias Krüger konnte sich über einen Pokal freuen: "Bestes Team in der Gesamtwertung" - ein toller Erfolg für alle Kunden, Mechaniker und Teammitglieder. Fazit: Eine tolle Veranstaltung, eine perfekte Orga, leckere Küche, schöne Strecken.
2011/11/21 | 22:24 CET | ARTICLE: MR/SY/DAKTEC






|

|