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Erg Oriental: Andreas Tank beendet "Star-Wars-Etappe" als Erster





Knapp 180 Kilometer in Wertung plus 50 Kilometer Überführung galt es am Dienstag (07.10.2008) zu bewältigen - Start war in der Oasenstadt Douz, links um ein grosses Chott (ausgetrockneter Salzsee) herum ging es gen Westen in den Ort Nefta. Ein letztes mal grosse, aber weiche Dünen erwarteten die Teilnehmer am Ziel direkt in der legendären Kulisse einer "Star Wars" Folge - wobei Letztere übrigens wieder ein ganzes Stück mehr verfallen sind.

Die Strecke war hart und schnell - das sorgte dafür, das sich heute die Reihenfolge im Ziel erstaunlich mischte. Als Erster überquerte der Schweizer Andreas Tank mit seinem Mitsubishi Pajero die Ziellinie, gefolgt von Dr. Ullrich Müller (Toyota Landcruiser) und dem TomCat des polnischen Dakar-Teams. Auch Christian und Corinna Windfeder liefen heute zur Höchstform auf, überholten sogar ihre ansonsten schnelleren Land Rover-Kollegen Stephan Arndt und Markus Dvorny.

"Die Strecke war unglaublich brutal" berichten Dvorny und Arndt am Nachmittag übereinstimmend im Ziel, "fast hatte man den Eindruck, man wollte die Fahrzeuge zum Ende der Rally hin nochmals auf eine harte Probe stellen. Entsprechend haben wir Gas rausgenommen und waren umso mehr verdutzt, als uns auf einmal die Windfeders überholten - dort, wo es am heftigsten war."

Markus Dvorny ergänzt: "Teilweise gab es Kuppen, die auf der Spitze nochmals steiler wurden. Wer hier zu schnell gewesen wäre, hätte sich garantiert überschlagen." Damit spielte Dvorny vor allem auf die rasante Fahrweise von Ernst Rübsam senior an, der heute nicht mehr antrat (wir berichteten). Rübsam nahm die Anspielung mit Humor: "Wir haben extra einige Sponsorenaufkleber im Frontbereich verkehrt herum angeklebt - die wären dann bei einem Überschlag das Highlight gewesen" schmunzelte der Deutsch-Ungar.

Andreas Tank lag die Strecke: "Das war mein Ding. Kurze, fiese Buckel, ein paar heftige Sprünge, gegen Ende eine Highspeed-Salzpiste auf der ich über 140 km/h fahren konnte sowie die schönen Dünen kurz vor dem Ziel, hat einfach gepasst. Jetzt hoffe ich, das sich der heutige Tag auch auf das Gesamtergebnis ausgewirkt hat."

Etwas ruhiger gingen es heute die Norddeutschen Andreas Wulf und Anja Bork an. "Wir waren eben mal nicht so schnell unterwegs" kommentierte eine geschaffte Beifahrerin am Nachmittag. Als Vorletzte überquerten sie vor dem VW Käfer Proto von Karl-Heinz Porschen das Ziel, der diesmal brav durchhielt und von den Mechanikern jubelnd im Ziel empfangen wurde.

Durchgehalten haben auch das Ehepaar Moyzio, die ihren Mercedes G nach dem Überschlag auf der 4. Etappe aufgrund der beiden Ruhetage wieder richten konnten und heute wieder teilnahmen. "Das Auto lief trotz Überschlag super, in Ksar Ghilane haben wir die Karosserie mit Hilfe zweier Gurte gerichtet - da haben wir beschlossen, weiterzufahren" freute sich Fred Moyzio. Auch sein Lackstift, den er noch auf der Fähre stolz präsentierte, kam so ausreichend zum Einsatz: "Das Auto sieht doch wieder schön aus, oder?"

Gegen Abend will die Organisation endlich die langersehnten Ergebnisse aushängen, die nach der turbulenten 5. Etappe immer wieder geändert wurden. Wir melden uns am Dienstag Abend nochmals mit Tabellen sowie einem schönen Video von der Berge-Aktion des Land Rover Defenders des Ehepaars Lampert vom Montag.

Artikel vom 07.10.2008, Artikel: Redaktion/hs








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