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Erg Oriental: Die Rübsams liessen es richtig krachen




Der erste "richtige" Rallytag der Erg Oriental ist vorbei - und der erste Tagessieger steht fest. Ernst Rübsam (Senior) und Ernst Rübsam (Junior) liessen es auf der langen Piste nach El Borma "richtig krachen" und holten das Letzte aus ihrem ungewöhnlich aufgebauten Nissan Navara (neues Modell) raus. Die Belohnung: Platz 1 der Tageswertung, Führung in der Gesamtwertung und 1 GORM-Punkt für den Tagessieg.

Dicht hinter dem Vater-Sohn-Duo kam der Schweizer Andreas Tank mit seinem Co Markus Zellweger mit seinem Ex-Schreck Mitsubishi Pajero ins Ziel. Bis auf kleine Probleme mit der Spritleitung hielt der teilweise aus Verkehrsschildern gebastelte Mitsubishi: "Es ist irgendwie verflixt, in jedem Jahr haben wir es mit der Benzinversorgung" grinst Tank. Das Problem war schnell behoben, im Prolog war man sogar Schnellster.

An dritter Stelle folgt Dr. Ulli Müller mit seinem Ex-Dakar Toyota, der 2002 mit Mark Miller und Dirk von Zitzewitz (heute Volkswagen) den 16. Platz auf der Dakar belegte. Es folgen Markus Dvorny/Willi Janke im Land Rover Defender und Stephan Arendt/Torsten Giering, ebenfalls im Defender.

Die Etappe vom Dienstag war vor allem Eines: Nass. Seit Jahren ist in Tunesien ein Klimawandel zu beobachten, dort wo einst nur Wind und Sand das Bild beherrschten, regnet es heute wie in Europa. Entsprechend grüner wird die Wüste, entsprechend fester wird der Sand von Rally zu Rally. Ein Naturschauspiel, das alle Wahnvorstellungen von klassischen Öko-Aktivisten über den Haufen wirft - die Natur regelt sich eben immer wieder selbst. Das Camp ist wunderschön gelegen in einer Oase, knapp einen Kilometer von El Borma entfernt. Die Fahrzeuge parken unter Palmen, in der Oase gibt es Toiletten und Duschen.

Das Wetter setzte sich auch am Mittwoch morgen fort. Der Tag begann mit angenehmen 24 Grad und bewölktem Himmel, wechselte dann wieder in leichten Regen. Eine Veränderung gab es in der Streckenführung. Aufgrund der Tatsache, das die Tunesier ein "Fullsize"-Sicherheitspaket bieten wollen, musste die "Marathonetappe" von knapp 500 Kilometern nach hinten verlegt werden, da die Militärlogistik am Mittwoch nicht gewährleistet werden konnte. Somit fährt man heute den doppelten Rundkurs, der eigentlich für Freitag vorgesehen war.

Zeitgleich fahren Organisation und Militär die Strecke für die Marathonetappe ab, die dann entweder am Donnerstag oder Freitag gefahren wird (die Entscheidung liegt beim tunesischen Militär). Die Sicherheit hat auch einen grossen Vorteil: Gleich drei (!) moderne Helikopter kreisen über der Rally - Dakar-Feeling pur, das kommt vor allem bei den ausländischen Teilnehmern sehr gut an.

Wie immer bei Tunesien-Rallys gibt es einen "Gruss des Tages" - der kommt heute von Patrick Clarquin und geht an "Lilia", Peter Weber und "Locke".

Artikel vom 01.10.2008, Artikel: Redaktion/hs








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