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Erg Oriental: Extrem-Dünen, Sandsturm und kaum einer ist im Camp

Vorab - Liebe Leser, entschuldigen Sie die Verspätung am Rally-Samstag, aber der Tag hatte es wahrlich in sich und auch das Team von marathonrally.com wurde nicht geschont. In der 5. Etappe ging es von El Borma zurück in den Norden in die Oase Ksar Ghilane - zumindest sollte sie das für einige Teilnehmer gehen. Denn am späten Abend wird immer mehr klar: Nur ein Bruchteil der Teilnehmer schafft es heute noch ins Camp, es wird draussen in den Dünen übernachtet.

Neben einigen schnellen und zuletzt extrem steinigen Pisten wartete in der Mitte der Strecke das grosse Dünenfeld bei Bir Aouine auf die Teilnehmer. Über 100 Meter hoch, verschachtelt und mit fiesen, tiefen Trichtern, dazu nur steil bergauf oder steil bergab. Oben auf dem Dünenkamm hatte die Organisation gleich zwei Durchgangskontrollen (CP´s) versteckt.

Entgegen den letzten Tagen, in denen Regen die ansonsten weichen Dünen in feste Sandplatten verwandelt hatte und die Etappen täglich schneller und einfacher als geplant ausfielen, waren die Bir-Aouine-Dünen vom Regen verschont geblieben und erwiesen sich als metertief butterweich. "Es war den Dünen nicht anzusehen, an einer Stelle hart, an einer anderen Stelle sank man ein, sobald man ausstieg" berichtet Land Rover-Pilot Markus Dvorny, der als einer von vier Teams (Pinzgauer, Jeep Wrangler/Hagist, Land Rover Defender/Dvorny, Land Rover Defender, Ahrendt) sowohl die CP´s hatte und rechtzeitig ins Camp kam. Nur 9 Teams waren gegen Redaktionsschluss im Ziel, laut Aussage der Organisation bleiben die restlichen Teams mit den CP-Besatzungen in den Dünen.

"Das war der Wahnsinn" berichtet Rolf Blaess, Beifahrer des Briten Simon Garnham. Blaess war nicht so glücklich: "Der Sand war butterweich, nicht zu machen mit schweren Fahrzeugen mit langem Radstand. Wir haben es mehrfach versucht, haben dann abgebrochen, den Kamm umfahren und sind danach wieder in die Strecke. Autos mit kurzen Radstand und wenig Gewicht waren heute im Vorteil. Dummerweise waren beide CP´s genau in dem Bereich, den wir nicht haben...die Zeitstrafe ärgert einen dann schon."

Die Dünen abgebrochen aber dennoch im Ziel sind die Fahrzeuge von Matthias Krüger (Nissan, Allrad defekt), Andreas Wulf (Nissan, Dämpfer abgerissen), Simon Garnham (Toyota, umfahren) und das polnische TomCat-Team (Sperren defekt). Einige weitere Teilnehmer aus dem hinteren Starterfeld haben die Dünen ganz umfahren und sind über die Piste nach Ksar Ghilane gefahren. Allen Teams, die draussen bleiben müssen, geht es gut, lediglich der Österreichische Land Rover soll technische Probleme haben.

Auch die Umfahrung über die Piste hatte es derart insich, das die meisten Servicefahrzeuge den "Grossen Turn" über Remada fuhren. Die direkte Piste nach Ksar Ghilane war stellenweise total versandet und mit kleinen Dünen abgedeckt. Auch das Team von marathonrally.com erwischte es, der schwere Jeep Grand Cherokee fuhr sich dreimal hoffnungslos fest, wurde zweimal von einem ORMS-Medical Team herausgezogen. Auf der lange nicht frei geschobenen Piste sammelten sich im Anschluss schwere Steine, fast gemeinsam mit dem Range Rover des GPS-Experten Ralf Müller fuhr man sich kurze Zeit später auch noch einen Reifen platt.

Aufgrund der langen Nacht (nicht tragisch denn am Sonntag ist Ruhetag) und dem völlig gemixten Starterfeld dürften sich auch die Positionen in der Gesamtwertung verändert haben. So erreichte auch der Gesamt-Führende Ernst Rübsam (Nissan Navara) das Ziel nicht ebenso wie Peter Mühmel (Mitsubishi Pajero). Eine Auswertung gibt es ebenfalls erst am Sonntag. Da auch das Übertragungs-Team von marathonrally.com erst spät am Abend im Ziel eintraf, wird es Bilder und ausführliche News ebenfalls erst am Sonntag geben.

Artikel vom 04.10.2008, Artikel: Redaktion/hs








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