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Erg Oriental: Rally toppt "Optic"-Strecken - Komfort wie noch nie





Nur noch wenige Wochen - dann startet die grösste deutsch-organisierte Tunesien-Rally "Erg Oriental" bereits zum vierten mal. Die Erg Oriental von Jörg Steinhäuser wuchs aus der "El Chott" - denn Letztere wurde einst von Steinhäuser gegründet. Doch die neuen Betreiber der "El Chott" hielten sich nicht an Absprachen und so entschied sich Steinhäuser 2005, mit der "Erg Oriental" wieder eine Konkurrenzveranstaltung ins Leben zu rufen. Das Resultat ist bekannt. Die neue Organisation der "El Chott" sah eher auf´s Geld statt auf Qualität - der Konkurs 2007 war die absehbare Folge.

Traditionell zwei Wochen führen Steinhäuser und seine Crew die Teilnehmer durch Tunesien. Dabei sind die Strecke, Landschaft und Preis-Leistungsverhältnis optimal. Denn Steinhäuser geht in den Süden des Landes, bietet soviele Hotelübernachtungen wie noch nie und ist trotzdem mit 3.165 Euro Startgeld (Spätbucher) unschlagbar günstig.

Zu Beginn des Jahres machte die "Erg Oriental" mit personellen Veränderungen auf sich aufmerksam. Und auch, wenn dies die 2008er Veranstaltung geringfügig beeinflussen könnte, dem sportlichen Aspekt tut dies hoffentlich keinen Abbruch.

Start ist am 27. September in Genua - der entgegen "El Chott-Zeiten" frühe Termin (damals ging es immer von Oktober in den November) basiert noch auf zeitlichen Möglichkeiten der ehemaligen Partner. Angekommen in Tunesien geht es direkt ins Hotel nach Chott Mariem, von dort aus am Folgetag in Wertung nach Tataouine, wo man im rennommierten "Hotel Sangho" ruht.

So richtig los geht es am Dienstag, dem 30. September. von Tataouine geht es in die grossen Dünengebiete um El Borma, ganze vier Nächte verweilt die Rally in der schönsten und für Rallyfahrer angenehmsten Region des Landes. Grosse, hohe und langgezogene Dünen versprechen trickige Highspeed-Etappen fast wie in Libyen.

"Wir sind die einzige deutsche Veranstalter-Organisation, die eine Rallystrecke auf den FIA-Strecken der "Dakar" und der "Optic Tunesien" von El Borma nach Bordj Khadra (über 180 Kilometer reine Dünen) führt" berichtet Veranstalter Steinhäuser. "Die Streckenlänge wird jedoch mit insgesamt 475 Kilometern (Dünen und Pisten) leicht getoppt."

Von El Borma geht es weiter in die Oase Ksar Ghilane, in der auch der Ruhetag begangen wird. Von Ksar Ghilane geht es schliesslich langsam zurück in die Zivilisation nach Douz. "Von Douz geht es am Chott el Djerid entlang über die grosse Düne Nefta" schwärmt Steinhäuser. "Der Dünen- und Pistenrundkurs endet am Drehort "Krieg der Sterne", doch zuvor müssen sieben grosse Dünen überquert werden, hiernach geht es zum Hotel in Nefta."

Von Nefta nach Gafsa wurde eine Strecke von über 250 Kilometern an Pisten ausgearbeitet, bevor es ins nächste Hotel in Gafsa geht. "Von Gafsa wird es wieder eine Überführungsetappe geben, die am Strand in der Nähe von Chott Mariem endet. Dort ist der letzte Start der Rally, das Strandrennen; es ist bestimmt für einige zu kurz, aber immerhin, es geht am Strand entlang zum Ziel" so Jörg Steinhäuser.

Eine weitere Neuerung gibt es gegen Ende der Rally. Anstatt wie bisher an der Burg von Hammamet durchs Ziel zu fahren und im "El Sultan" zu feiern, wird das Ende kombiniert: "In Kooperation mit den tunesischen Behörden und eines neuen Hotels wird die letzte Strandetappe direkt am Wasser, direkt vor dem Hotel enden. Bereits am Strand werden die Korken knallen, das Siegtor aufgebaut - bis zu den Zimmern sind es dann nur einige Meter zu Fuss. Damit kommen wir den Wünschen vieler Teilnehmer nach, die sich eine ausgiebige Siegerfeier ohne weitere Zwischenetappen wünschen" freut sich Veranstalter Steinhäuser.

In Sachen "Sicherheit" setzt man wie in den Jahren zuvor auf den professionellen Rettungsservice von ORMS. "Dieser Service ist nicht billig, aber ein Muss. Wir so rechtlich sicher und vertrauen auf das erfahrendste Unternehmen in diesem Bereich." Zudem hat Steinhäuser auch versicherungstechnisch aufgerüstet. Dafür hat man die Erfahrungen der "El Chott" und "Erg Oriental" mit denen der neuen "Libya Rally Raid" verknüpft.

Nennungen werden noch entgegengenommen, auch wenn der Nennungsschluss früher ist als bisher. Grund sie die neuen Regelungen für das Sperrgebiet. "Die tunesischen Behörden garantieren für die volle Sicherheit vor allem im Sperrgebiet" berichtet Steinhäuser, "doch entgegen den vergangenen Jahren ist der Aufwand nun wesentlich grösser. Bedingt durch das zeitaufwendige Verfahren bei den Behörden wird am Donnerstag, dem 28. August 2008, die Annahme der Nennungen abgeschlossen."

Marathonrally.com wird wie in 2005 und 2006 die Rally live begleiten und täglich ins Internet berichten. Dabei wird von den Erfahrungen der "Libya Rally Raid" profitiert - in Libyen kam erstmal neue Übertragungstechnik aus England und den USA zum Einsatz, die Aufwand und Kosten senken. Somit können wie aus Libyen auch gelegentliche Videos übertragen werden. In punkto Auswertung arbeitet man enger mit der Organisation zusammen: "So kann eine zeitnahe Auswertung und Veröffentlichung optimiert werden" so Steinhäuser.

Artikel vom 11.08.2008, Artikel: Redaktion/hs








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