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 Estoril-Marrakech: Beide Matzker-Defender mit Klasse-Ergebnissen im Ziel.
Deutscher Doppel-Einsatz im Land Rover: Mit Benziner und Diesel starteten gleich zwei Matzker Land Rover Defender auf der jüngst beendeten "Estoril-Portimao-Marrakech" Rally von Portugal nach Marokko. Super Ergebnis vor allem für Amadeus Matzker und seinen Navigator Lee Palmer: Platz 8 in der Gesamtwertung, Platz 2 in der Klasse T1.1.
Neben dem von Matzker konzipierten Defender md5r Benziner fuhren Rainer Krech und Brigitte Reitbauer mit dem Diesel getriebenen Defender md4r ebenfalls ein gelungenes, fehlerfreies Rennen ohne technische Probleme und schafften Platz 14 in der Gesamtwertung. 35 Pkw waren am Start, lediglich 21 kamen im Ziel an.
"Es war eine perfekte Rally und Platz 2 ist ein hervorragendes Ergebnis für das Team und mich. Die acht Etappen waren unglaublich anstrengend, lang und sehr heiss, die Streckenführung verlangte höchste Konzentration und eine perfekte Zusammenarbeit mit meinem Navigator. Das Fahrzeug wurde extrem beansprucht und nur eine optimale Teamleistung hat diesen Erfolg ermöglicht. Der Defender md5r lief auf den gesamten 3.800 km tadellos", meinte Amadeus Matzker im Ziel.
Der Defender "md5r" startete nach dem Prolog auf Platz 17 von 50 gemeldeten Fahrzeugen. Amadeus Matzker und Lee Palmer fuhren sich in ihrer Wertungsklasse bis auf den 6. Platz vor. In der Gesamtwertung konnten sie den 17 Rang bis zur 4. Sonderprüfung mit dem perfekt abgestimmten Fahrzeug halten.
Angesichts der extremen Distanz vom Start in Estoril bis zum Ziel in Marrakech war vorerst behutsames Vorgehen gefragt. Die fünfte, sehr technische, selektive und auch schnelle Bergetappe im südlichen Portugal, forderte das Team Matzker heraus. Unzählige Richtungswechsel und gefährliche, steinige Passagen zwischen Bäumen hindurch, sowie dichter Staub der vorausfahrenden Fahrzeuge machten das Rennen zum Abenteuer im Grenzbereich.
Sie fuhren sich auf den 12. Platz vor. Doch der nächste Überholversuch setzte der Angriffsfahrt ein Ende. Der aufwirbelnde Staub hatte die Sicht vollkommen behindert. Ein Stein traf das Fahrzeug und zerstörte Lenkung und Bremse. Amadeus Matzker und Lee Palmer konnten das Fahrzeug schnell wieder einsatzfähig machen und im Schneckentempo weiterfahren. Im Ziel der Etappe angekommen, wurde das Fahrzeug durch die optimale Leistung des Service-Teams wieder hergestellt und auf die Fähre nach Afrika geschickt. Rainer Krech erreichte das Etappenziel problemlos.
In Afrika sollten die bevorstehenden Wüstenetappen nun den Erfolg bringen: Auf dem vorletzten Platz gestartet, begann eine spektakuläre Aufholjagd. Das Team erreichte nach drei Stunden Platz 10 in der 6. Teilstrecke.
Die Etappe 7: 350 Kilometer Sonderprüfung bis zur Grenze nach Algerien. Die Strecke führte durch haushohe Dünen, aber auch über High-Speed-Passagen in steinigen Ebenen. Die hohen Temperaturen forderten der Technik Höchstleitung ab.
Auf der 8. Etappe konnten zwei weitere Plätze auf die Spitze gutgemacht werden. Vom 8. Platz in die vorletzte Sonderprüfung gestartet fuhr Team Matzker problemlos entlang überwältigender Felsmassive durch das Atlasgebirge, teilweise auf einer Höhe von 2500 Meter, bis nach Marrakech.
Auch die finale Etappe, nach 9 Tagen der abenteuerlichen Rally, meisterten Team und Fahrzeug mit Bravour und konnten am Ende den 2. Platz in der Klasse T1.1 feiern. Der Defender md5r und auch der Defender md4r, auf Platz 14 in der Klasse T1.2., hatten den 3.800 Kilometer langen, sehr materialbelastenden Härtetest ausgezeichnet bestanden.
Estoril-Marrakech Overall Cars Top 10 after Final Stage
01) Leonid Novitskiy/Andreas Schulz I X-Raid BMW X3CC I 21:06:10
02) Filipe Campos/Jaime Baptista I BMW X3CC I 22:12:47
03) Eric Vigouroux/Alex Winocq I Chevrolet Silverado I 22:11:00
04) Ricardo Leal dos Santos/Paulo Fiuza I BMW X5 I 22:24:39
05) Pierre Lachaume/Jean Brucy I Bowler Wildcat I 25:27:57
06) Bernardo Moniz da Maia/Joana Sotto-Mayor I BMW X3CC I 26:24:41
07) Gerard Benielli/Didier Haquette I MCM Buggy I 26:40:55
08) Amadeus Matzker/Lee Palmer I Land Rover Def I 26:48:08
09) José Pereira/Rui Fernandes I Mazda BT 50 I 28:58:57
10) Nino Matos/Filipe Sera I Isuzu D-Max I 29:28:18
2010/06/14 | 18:08 CET | ARTICLE: MR/HS/KLOUBERT


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