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Exklusiv: VW ohne Kleinschmidt aber mit Carlos Sousa?



Nach der Dakar 2006 wurde es spannend - macht Volkswagen weiter, hören sie auf? Genügend Gründe gab es für beide Entscheidungen, doch Volkswagen entschied sich schliesslich fürs Weitermachen (marathonrally.com berichtete). Trotz mauer Kassen eine kluge Entscheidung, denn mit dem Dakar-Engagement ist Volkswagen seit Jahren erstmals wieder im Motorsport erfolgreich, bekommt ordentlich gute Werbung - und der Nobel-SUV Touareg verkauft sich bestens.

Doch die Mittel werden auch bei Volkswagen knapp und so scheint es, das man in die Fusstapfen Mitsubishis tritt. Bisher nicht mit einem Dakar-Sieg (obwohl von Anfang an vollmundig für 2006 angekündigt), aber zumindest als starker Konkurrent der Japaner und nun auch nicht mehr mit den ursprünglich fast unerschöpflichen Mitteln. Bei VW muss geknausert werden, bereits im laufenden Jahr 2005 wurde das finanzielle Engagement Volkswagens intern stark kritisiert.

Nun sind sich die Spitzenteams in Sachen Dakar-Motorsport also auch in Punkto Finanzen auch ein Stück näher gekommen. Wie auch Mitsubishi dürfte es sich Volkswagen in Zukunft nicht mehr leisten können, auf einen grossen Fuhrpark nur mit Spitzenfahrern zu setzen. Und wie bei Mitsubishi könnte das bedeuten, das Fahrer eigene Sponsoren mitbringen müssen.

Wie das Online-Magazin "rallye1" am Dienstag schnell bemerkte, scheint auch Jutta Kleinschmidt in ihrer Wahl bisher offen. Rallye1.de zitiert in einem Bericht die Webseite Kleinschmidts, in der die Deutsch-Monegassin klar und deutlich bekanntgab, das ihr Vertrag Ende Januar auslief und bisher nicht verlängert wurde. "Was heisst das? Zunächst einmal bedeutet es ganz einfach, dass ich nicht mehr zum Volkswagen Werksteam zähle, sondern seither vertraglich ungebunden bin" erklärt Kleinschmidt auf ihrer Homepage [ www.juttakleinschmidt.com ].

"Zusammen mit meinem Manager Willi Weber schauen wir uns nun die verschiedenen Optionen an, um die Dakar 2007 erfolgreich und professionell bestreiten zu können. Über alle weiteren Schritte und Rally-Einsätze in den nächsten Wochen und Monaten werde ich Sie natürlich wie immer aus erster Hand informieren" so Kleinschmidt weiter.

Doch deutsche Fans sollten noch nicht beunruhigt sein, immerhin wäre es von Volkswagen ein äusserst ungünstiger Schachzug, ausgerechnet das "Deutsche Aushängeschild" und Race-Touareg Mit-Konstrukteurin Kleinschmidt vor die Tür zu setzen. Doch das die Wolfsburger in Sachen PR nicht immer taktisch denken, ist mittlerweile hinlänglich bekannt...Überraschungen also nicht ausgeschlossen.

Wie auch immer sich eine Teilnahme Kleinschmidts abzeichnen wird, mit Ihrer Veröffentlichung auf der Webseite reagierte die erste weibliche Dakar-Siegerin erstaunlich ungewöhnlich auf die Bekanntgabe Volkswagens, das vorerst nur Carlos Sainz und Giniel de Villiers weiter am FIA Marathon Worldcup teilnehmen werden.

Und wie immer weiss marathonrally.com ein wenig mehr: Kein Geringerer als der Portugiese Carlos Sousa interessiert sich derzeit stark für ein Volkswagen Cockpit. Die Gespräche stehen zudem nicht erst am Anfang. Interessant wäre Sousa für Volkswagen aus doppelter Sicht: Neben einem international bekannten Starter würden die Wolfsburger auch einen neuen Sponsor bekommen. Sousa arbeitet bereits seit Jahren mit dem Petroleum-Konzern Galp Energia zusammen und würde diesen finanzstark in die Liasion mit einbringen. Weiterer Gag: Mit Galp Energia würde Volkswagen Mitsubishi auch beim Sponsoren Konkurrenz machen. Die Japaner sind bereits erfolgreich mit dem Konkurrenzunternehmen Repsol YF verbandelt.

Und noch etwas munkelt man hinter den Kulissen, und das dürfte vor allem die Wolfsburger freuen: "Wir hatten in diesem Jahr verdammt Glück, vielleicht mehr, als jeder Zuschauer mitbekommen hat" heisst es seitens Mitsubishi Motorsport. "Wir brauchen 2007 eine Neuentwicklung. Der aktuelle Evolution ist technisch ausgereizt - wenn der Touareg nachzieht und wir keine neue Lösung bieten, stehen die Chancen für die Wolfsburger 2007 ziemlich gut" so ein Mitsubishi-Informant.

Artikel vom 21.03.2006, Autor: Redaktion/hs

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