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 FIA Baja Worlcup: Nuno Matos und Isuzu wiederholen T2 Worldcup-Titel.
Ein Portugiese führt die internationale FIA-Szene erneut vor: Mit seinem Sieg auf der Hungarian Baja hat Nuno Filipe Matos mit seinem seriennahen Isuzu D-Max Pickup bereits zum zweiten mal den FIA Baja Worlcup in der T2-Klasse (vorab) für sich entscheiden können.
Mit nun 32 Punkten führt er uneinholbar vor gleich einer ganzen Armada Verfolger, die allesamt (5 Teams, siehe unten) nicht über 10 Punkte hinauskommen. Nicht nur das: Vor den T2-Siegen schaffte er bereits zweimal den Sieg der regionale T8-Klasse in Portugal.
Doch warum nennen wir es "vorführen"? Nun, entgegen vielen nationalen Meisterschaften wie z.B. der deutschen GORM setzen Teams in der FIA vor allem auf die Prototypen-Klasse T1 - auch wenn sie dort kaum Sieg-Chancen haben, es sei denn, die besitzen ein Fahrzeug jenseits der 150.000 Euro-Klasse. Sind es z.B. in der GORM überwiegend günstige T2-Fahrzeuge, fehlen diese in der internationalen Meisterschaft - bzw. es fehlt an Konsequenz.
Der 33-jährige Nuno Matos war konsequent, fuhr soviele Rennen wie möglich - und diese "easy und gelassen", quasi in "GORM-Geschwindigkeit". Das zahlt sich nun bereits zum zweiten mal aus: Weltmeister-Titel für Portugal und Isuzu. Somit ist Matos auch gleichzeitig erneut der jüngste Sieger des T2-Weltmeistertitels.
Auch in Ungarn hatte Matos leichtes Spiel. Sein einziger (!) Klassen-Konkurrent Riccardo Garosci aus Italien trat fast bei ebenso vielen Läufen wie Matos an - gilt aber als "Heizer" und fuhr nur zweimal in die Punkte. Trotz des Aufwandes schaffte der Italiener am Ende nur 10 Punkte - und liegt damit mit Sami Al Shammari (Saudi Arabien), Valentino Bombelli (Italien), Viktor Volikov (Russland) und Andrey Cherednikov (Kasachstan) gleichauf.
"Ich finde fast keine Worte" freute sich Matos am Sonntag im Ziel. "Ein Traum ist wahr geworden. Wir haben erneut den Sieg nach Portugal geholt - ein Land, in dem Motorsport und Rally-Raid eine lange Tradition haben. Ich bedanke mich bei meiner Familie, meinem Team und meinen Freunden und freue mich nun auf die Rückkehr in meine Heimat" so der 33-jährige.
2010/08/29 | 18:07 CET | EDITOR: MR/HS/TODOTERRENO.PT/RRMG


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