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FIA Baja Worldcup: Zapletal will mit neuem Co und Image 2009 angreifen




Das ist das eigentlich schönste am FIA Baja Worldcup: Auch als Privatier hat man - anders als bei der "Dakar-Series" (als Ersatz für den FIA Marathonrally Worldcup) - eine Chance, auch ganz vorne mitzufahren. In diesem Jahr ist mit X-Raid erstmals eines der drei "Leading-Teams" bis dato den gesamten Worldcup mitgefahren - Mitsubishi nur sporadisch, Volkswagen gar nicht. Beste Chancen also auch für kleine Teams, wenn man kontinuierlich dabei ist - und Glück hat.

Bekanntester "Star" der Szene (mit einem Semi-Fahrzeug) ist der amtierende Weltmeister Boris Gadasin aus Russland, der es mit seinem eigentlich unterlegenen Overdive-Nissan Navara aus Belgien schaffte, Al Attiyah im X-Raid BMW Paroli zu bieten. Doch noch drei weitere Teams sorgten in diesem Jahr für Aufsehen: Laszlo Palik aus Ungarn (Süd-Afrika Nissan Navara), Tonnie van Deijne aus Holland (Ralliart Mitsubishi L200) und Miroslav Zapletal aus der Tschechei (Ralliart Mitsubishi L200). Sie fuhren alle gut, konsequent und in die Top 10 des noch nicht ganz beendeten FIA Baja Worldcups.

Wie eng Können, Technik und das letzte Quentchen Glück beisammenliegen, zeigte der bisherige Worldcup 2008 wie selten zuvor. Fahrerisch das beste Team ist nach Gadasin/Talentsev und den Baja-Newbees Novitsky/Tyupenkin (X-Raid BMW) klar das tschechische Team um Miroslav Zapletal. Mit ihrem Mitsubishi L200, der übrigens baugleich mit dem des Holländers Van Deijne ist, hielten sie die Konkurrenz in Schach, wo es nur ging. Doch es fehlte das Glück. Technische Ausfälle warfen die Tschechen zurück und vermiesten den einen oder anderen Punkt.

Doch anstatt den Kopf in den Sand zu stecken, gibt man beim Team "Offroadsport.cz" jetzt richtig Gas. Der langjährige Beifahrer Miroslav Janacek fiel nach einem komplizierten Beinbruch als Copilot aus, zudem wurde der Herausgeber der tschechischen "Off Road" jüngst Vater. Grund genug, einem neuen Beifahrer das Feld zu überlassen: Tomas Ourednicek.

Ourednicek ist Konzertveranstalter und PR-Mann, guter Navigator und ebenso motorsportbegeistert, wie sein Vorgänger. Was ihn vor allem hierzulande beliebt machen dürfte: Er spricht fliessend deutsch. Ourednicek will Gas geben, das Team puschen, die grosse Chance nutzen. Mit Fahrer Zapletal hat man bereits einen perfekten Fahrer, mit dem Mitsubishi das maximum an einem halbwegs finanzierbaren und halbwegs wettbewerbsfähigem Fahrzeug. Klammert man die Werks-Fahrzeuge aus, ist der L200 "State-of-the-Art". Ein X-Raid BMW kostet doppelt soviel - nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Renneinsatz.

Auf der Hungarian Baja konnte man mit Platz 3 und knapp 19 Minuten Rückstand hinter den beiden X-Raid BMW von Al Attiyah und Novitsky eindrucksvoll beweisen, wie gut man noch mithalten kann. Und auch, wenn man den Vize-Titel des Vorjahres nicht mehr erreichen kann, mit Platz 6 und 13 Punkten ist man in diesem Jahr immerhin noch in den Top 10 des Baja Worldcups.

Freud und Leid liegen eben dicht beieinander. Doch mit Leid soll - wenn es nach den Tschechen geht - jetzt erstmal Schluss sein. Als ersten Schritt hat man nach dem Beifahrerwechsel die Webseite komplett neu überarbeitet, den Look des Teams verändert - und nun schaut man über den Tellerrand. "Wir wollen auf jeden Fall ein Team für die Fans sein" berichtet Ourednicek, "und wir wollen zeigen, das es auch in Tschechien gute Rallyteams gibt. Bislang denkt jeder in Verbindung mit Tschechien automatisch an Tatra. Aber es gibt mehr als das. Viel mehr!"

Über die weiteren Pläne in diesem Jahr ist noch nicht entschieden. Eventuell fährt man die PAX, eventuell die "Baja Portalegre". Auf jeden Fall will man aber wieder die "Dakar" in Angriff nehmen - und regional die Ungarische- sowie Tschechische Meisterschaft. Und wer weiss, vielleicht sehen wir das Team demnächst auch in Deutschland.

Artikel vom 28.08.2008, Artikel: Redaktion/hs, Fotos: hs/GVS/DigitalSport

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