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FIA Neuwahl: Wird Ari Vatanen der neue "Obama des Motorsports"?


Jetzt wird in der FIA aufgeräumt - zumindest hofft das die Motorsport-Welt. Doch - es scheint wie bei der Präsidenten-Wahl in der USA: Versuchten 2008 Betonkopf George Bush und sein Regierungsstab mit aller Macht die Wahl des Reformers Barack Obama zu verhindern, ist es nun der umstrittene Noch-FIA Chef Max Mosley, der auf den FIA-Reformer und Szene-Wunsch-Kandidat Ari Vatanen schiesst und den Franzosen Jean Todt als seinen Wunsch-Nachfolger ins Rennen schickt.

Für die Motorsport-Szene ist die Kandidatur Ari Vatanens der lange erhoffte Segen. Vatanen kündigte an, in der FIA aufzuräumen, diese zu reformieren und wieder mehr dem Wunsch der unterschiedlichen Motorsport-Varianten anzupassen. In den vergangenen Jahren hatte sich die FIA vor allem auf die Formel 1 eingeschossen und andere Motorsportarten teilweise ignoriert - oder überreguliert.

Zuletzt legte man sich dummerweise sogar mit der Formel 1 an, deren Teams daraufhin im September 2008 den eigenen Verband FOTA gründeten. Präsident der FOTA ist Fiat-Boss und Ferrari-Chef Luca di Montezemolo aus Italien.

Mit der Ernennung Jean Todts versucht Mosley nun, an alten Regeln festzuhalten. Und Todt will dabei voll mitmachen. Der Franzose gibt offen zu: "Ich möchte die ausserordentlichen Leistungen von Max Mosley in seinen 16 Jahren als Präsident der FIA im Motorsport und im Kraftverkehr würdigen. Unter seiner Leitung ist der Sport gewachsen wie nie zuvor.

Im Laufe meiner Karriere hatte ich das grosse Glück, bedeutende Erfolge im Motorsport zu erzielen. Dies verdanke ich auch der harten Arbeit ehemaliger Führungskräfte der FIA, die eine globale Plattform für den Wettbewerb geschaffen haben. Nun ist für mich der Moment gekommen, um dem Sport und den FIA-Clubs, die mir so viel gegeben haben, etwas zurückzugeben."

Die Süddeutsche Zeitung zitiert Todt sogar mit den Worten: "Es ist mein Wunsch, die hervorragende Arbeit von Präsident Mosley fortzuführen und auszuweiten." Mosley meinte, Todt sei "in allen Bereichen, in denen die FIA aktiv ist, zuverlässig".

Für die einen richtig, für die Anderen ein Faustschlag - selbst innerhalb der Formel 1. "Mit dieser Ankündigung begibt sich Todt auf Konfrontationskurs zur Formel-1-Teamvereinigung FOTA" heisst es seitens eines grossen F1-Rennstalles. "Die FOTA hatte im Streit über das künftige Reglement einen Rücktritt Mosleys zur Voraussetzung für einen dauerhaften Friedensschluss gemacht. Das meint sicher auch, das Mosley seinen Nachfolger nicht selbst bestimmt."

Nun schiesst auch Ari Vatanen zurück: "Es ist nicht richtig, dass Max Mosley mit Hilfe der FIA einen neuen Präsidenten einführen will. Die FIA ist kein Königreich, sondern eine Republik, deren Anführer demokratisch gewählt werden", sagte der frühere Rally-Weltmeister der spanischen Sportzeitung "AS".

Was Vatanen verspricht, klingt wie Musik in den Ohren der Motorsport-Szene. "Ich möchte, das die FIA wieder demokratisch geführt wird, die inneren Querelen ein Ende haben und vor allem Transparenz eingeführt wird. Es sind die Mitglieder und Motorsportler, die die wahren Inhaber der FIA sind - und eben diese müssen auch eine zentrale Rolle spielen. Es ist die Pflicht des Präsidenten, Milliarden von Autofahrern und unseren grossartigen Sport zu verteidigen."

Eines ist klar: Kommt Vatanen, könnte dies tatsächlich eine Revolution in der FIA bringen. Denn Vatanen ist ein Tausendsassa, kommt aus dem Rallysport und war bis vor ein paar Jahren immer noch aktiv. Vatanen ist zudem EU-Politiker, vertrat 5 Jahre lang Frankreich und 5 Jahre lang Finnland.

Und wieder ist es wie in den USA: In Internetforen und sogenannten "Social Networks" wie z.B. Facebook bilden sich immer mehr Gruppen, die auf Änderungen pochen und die Kandidatur Vatanens unterstützen. So entstand alleine bei Facebook binnen kürzester Zeit ein Unterstützungs-Forum mit weit über 5.000 Mitgliedern, darunter viele renommierte Namen des Motorsports wie z.B. Nasser Al Attiyah, Ellen Lohr, Mark Miller, Patrick Zaniroli, Syndiely Wade, Neil Perkins oder Philippe Rey.

Für Interessierte haben sowohl die FIA als auch Ari Vatanen eine Sonder-Webseite eingerichtet. Die offizielle FIA-Webseite können Sie über den folgenden [ LINK ] einsehen, die FIA-Sonderseite von Ari Vatanen finden Sie [ HIER ].

Artikel vom 30.07.2009, Artikel: Redaktion/hs

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