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FIA Rally de Tunisie: X-Raid und Nissan Top, Schlesser enttäuschend




Auf der FIA Tunesien Rally zeichnet sich vor allem Eines ab: Wenn man fahren kann und Glück hat, ist man mit einem X-Raid BMW am besten bedient. Oder mit einem Nissan, sei es aus dem Hause "Overdrive" (Belgien), direkt vom Werk aus Südafrika oder aus der französischen Schmiede "Dessoude". Nicht un Tunesien dabei, aber ebenfalls zu dieser Gruppe zählen die französischen "Privatkunden" Mitsubishi L200, wie sie z.B. von dem Niederländer Van Deijne oder dem Tschechen Zapletal eingesetzt werden.

Schlecht bedient ist man neuerdings anscheinend mit einem Schlesser-Buggy - denn auch wenn beide derzeit in den Top 10 unterwegs sind, sie laufen "inoffiziell" in einer anderen Kategorie, sprich, sind preislich und waren technisch bisher eigentlich in der "Mitsubishi/VW/X-Raid"-Bundesliga. Da scheint das Preis-Leistungsverhältnis eher murks, denn zumindest bei Dominique Housieaux kann es nicht am Fahrer liegen. Doch - der Chef fährt nicht selbst, denn wenn das passiert, sind die Autos meist doppelt soviel fähig (siehe jüngst Phillippe Gache von SMG auf der Central Europe Rally).

Wirklich interessant - auch wenn wir davon eigentlich keine Ahnung haben - ist auch die Tatsache, das KTM ohne seine Werksfahrer und Semi-Kunden auch nicht gerade toll darsteht. Drei Yamaha und eine Honda in den Top 4 - erst Oscar Polli auf Platz 5 rettet die Ehre derer aus Mattighofen.

Brav hingegen die Leistung der MAN, auch wenn in Tunesien nur die MAN-Piloten dabei sind, die sonst eher unter "ferner liefen" zu finden sind. Sieht man von Top-Profi Tomas Tomecek mit seinem Tatra auf Platz 1 ab, sind von neun verbliebenen Trucks fünf von MAN (Platz 2,3,4,6 und 7), unterbrochen von einem Renault Kerax (Roger Darroux, Platz 5) und ergänzt von zwei Mercedes Giulomo Verzilette auf Platz 8, Giacomo Vismara auf Platz 9).

Werfen wir einen Blick auf die gestrige 5. Etappe. Dabei mussten die Teilnehmer in einem Rundkurs um die Stadt Idri (Libyen) 359 Kilometer in Wertung bestreiten - die Tunesien-Rally scheint sich zu einer "Libyen"-Rally zu entwickeln, denn erst am morgigen Donnerstag kehrt man auf Etappe 7 ins tunesische El Borma zurück.

Die Etappe gewann erneut Orlando Terranova im X-Raid BMW, der seinen Vorsprung in der Gesamtwertung somit um über 27 Minuten ausbauen konnte. Auf Platz zwei folgte der Pole Holowcyzc im Nissan vor Jose-Luis Monterde im Schlesser Ford, Eric Vigouroux im Protruck, Bernard Errandonea im SMG Buggy, Christian Lavieille im Dessoude-Nissan und Paulo Nobre im zweiten X-Raid BMW.

Gesamt liegt Vigouroux auf Platz zwei vor Dominique Housieaux im besten Schlesser-Buggy, es folgen Christian Lavieille, Krysztof Holowcyzc (Nissan Navara), Bernard Errandonea (SMG Buggy) und Jose-Luis Monterde (Schlesser-Buggy). Paulo Nobre aus Brasilien konnte sich auf Platz 14 verbessern.

Bester Mitsubishi ist der Lette Janis Naglis auf Platz 10, bester Bowler weiterhin Patrick Sireyjol auf Platz 11. Nur 45 Fahrzeuge sind noch im Rennen, ausgefallen ist u.A. der Pole Lukasz Komornicki, der mit seinem SMG Gache Buggy von Anfang an wenig Glück hat.

Artikel vom 30.04.2008, Artikel: Redaktion/hs

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