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FIA Rally de Tunisie: Zusammenfassung der ersten Etappen




Etappe 1 - Tunis-Matmata (Tunesien)

Am Freitag, dem 25. April ging es nach einem Prolog in Frankreich los: Die erste "Tunesien-Rally" unter neuer NPO-Führung startete mit der 1. Etappe von Tunis nach Matmata. Dabei mussten insgesamt 437 Kilometer bewältigt werden, davon lediglich 25 Kilometer in Wertung. Die kurze Etappe gewann der Russe Leonid Neovitsky mit seinem Mitsubishi L200 - nur eine Sekunde vor X-Raid Pilot Orlando Terranova, der kurz anhalten musste, um sein "HANS"-Sicherheitssystem zu lockern. Auf den dritten Platz kam der Franzose Christian Lavieille. Bei den Trucks gewann Tomas Tomecek (Tschechien) mit seinem Tatra vor Tom de Leeuw im MAN und Giacomo Vismara im Unimog, bei den Motorrädern machte Michel Marchini mit einer Yamaha (!) das Rennen.

Etappe 2 - Matmata-Nalut (Tunesien/Libyen)

Am Samstag (26. April 2008) startete die eigentliche Rally mit der ersten grossen Etappe über 437 Kilometer, davon 295 in Wertung. Es ging direkt ins libysche Nalut - und das lag einigen überhaupt nicht. Vortagessieger Leonid Novistky aus Russland verlier ordentlich Zeit, nachdem er sich gleich drei Reifenschäden holte und fiel auf Platz 40 zurück, auch Terranova verlor Zeit. Die Spitze übernahm Christian Lavieille (Frankreich) im Nissan Dessoude Proto vor Eric Vigouroux (Frankreich) im Toyo-Protruck und Dominique Housieaux (Frankreich) im besten Schlesser Buggy.

Bei den Trucks übernahm die Portugiesin Elisabete Jacinto mit ihrem MAN die vor Tom de Leeuw (MAN) die Führung, auf Platz 3 kam der Italiener Stefano Calzi, ebenfalls im MAN. Tomecek im Tatra fiel auf Platz 5, Vismara im Unimog auf Platz 6 zurück. Bei den Motorrädern führen drei Yamaha (!) mit Michel Martini, Olivier Pain und Pedro Biancha, auf Platz 4 folgt Thierry Bethys auf einer Honda (!) vor Juanjo Martinez auf einer Tot Curses. Beste KTM ist Derrick Edmonson auf Platz 7.

Etappe 3 - Nalut-Al Quaryat (Libyen)

Der Sonntag brachte die Teilnehmer weiter in die Wüste. 387 Kilometer insgesamt und 359 Kilometer davon in Wertung - es wurde interessant. Weiterhin unglücklich dabei ist der eigentliche Favorit Paulo Nobre im X-Raid BMW X3CC. Er brach den Tagesrekord von 5 zerstörten Reifen und fiel auf Platz 38 zurück. Besser erging es dem Russen Novitsky, der sich trotz zweier kaputter Reifen von Platz 40 auf Platz 5 vorkämpfte.

Am Ende des Tages gewann der Pole Holowcyzc mit seinem Nissan Navara vor Christian Lavieille im Dessoude Nissan und Bernard Errandonea im SMG Buggy, Orlando Terranova im besten X-Raid BMW schaffte es auf Platz 4. Bei den Truck gewann wieder Tomas Tomecek im Tatra vor Tom de Leeuw im MAN und Noel Essers im MAN, Elisbete Jacinto kam auf Platz 4 vor Giacomo Vismara im Unimog. Bei den Motorrädern festigte erneut das Yamaha-Trio seine Position, Oscar Polli arbeitete sich mit der besten KTM auf Platz 4 vor.

Etappe 4 - Al Quaryat-Idri (Libyen)

Es wurde hart, sehr hart. Der Tag begann mit einer Überführung von 154 Kilometern - um dann mit der eigentlichen Etappe von 459 Kilometern zu starten. Gegen Ende waren dann lediglich 10 weitere Überführungskilometer der Lohn ins ersehnte Camp Idri. Es war eine schnelle Etappe, viel Piste, durchzogen von kleinen Dünenkämmen.

Das lag vor allem dem Schlesser-Buggy des Franzosen Dominique Housieaux, der seinen ersten Etappensieg vor Orlando Terranova im besten X-Raid BMW und Eric Vigouroux im Chevy Protruck einfahren konnte. Jose-Luis Monterde, der bisher eine eher durchschnittliche Leistung bot, platzierte den zweiten Schlesser-Buggy auf Platz 4, der Japaner Kenjiro Shinozuka schaffte es als bester Nissan mit seinem Pathfinder auf Platz 6. Der Pole Holowczyc verlor durch einen defekten Kühler über 40 Minuten (Platz 10), Christian Lavieille steckte über 20 Minuten in den Dünen und schaffte es schliesslich auf Platz 9. Paulo Nobre im zweiten BMW zeigte sich abermals nicht glücklich mit der Wüste und kam nur auf Platz 32.

In der Geamtwertung führt bis am Montag Abend Orlando Terranova mit seinem X-Raid BMW vor Dominique Housieaux im besten Schlesser-Buggy und Eric Vigouroux mit seinem Chevy-Toyo-Protruck. Bester Nissan ist Christian Lavieille auf Platz 4 vor Bernard Errandonea (SMG Buggy), Kryzstof Holowczyc (Nissan Navara), Jose-Luis Monterde (Schlesser Buggy), Traglio Maurizio (Nissan Navara) und Kenjiro Shinozuka (Nissan Pathfinder).

Bester Bowler im Feld ist Patrick Sireyjol auf Platz 12, bester Mitsubishi der Lette Janis Naglis auf Platz 13. Paulo Nobre im zweiten X-Raid BMW X3CC liegt abgeschlagen auf Platz 22.

Bei den Trucks führt am Montag Abend der Tscheche Tomas Tomecek mit seinem Tatra vor Elisabete Jacinto und Noel Essers (beide MAN). Tom de Leeuw rutsche trotz guter Tageswertungen auf Platz 6, Giacomo Vismara im Mercedes Unimog sogar auf Platz 9.

Bei den Motorrädern führen Michel Marchini und Olivier Pain mit ihren Yamaha vor Thierry Bethys auf seiner Honda vor zwei weiteren Yamaha. Oscar Polli ist mit Platz 6 besten KTM-Pilot.

Artikel vom 30.04.2008, Artikel: Redaktion/hs

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