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 Gerüchte über ein neues SUV von Lamborghini verdichten sich immer mehr
Auch die Nobel-Hersteller denken immer öfter über SUV nach. Während Ferrari einen SUV vorerst auschloss, präsentierte Maserati bereits die Studie "Kubang" auf Jeep Grand Cherokee Basis, die wohl unter dem Namen "Cinqueporte" früher oder später erscheinen soll.
Wie die Zeitschriften "Auto Week" und "Auto, Motor und Sport" (AMS) berichten, plant nun auch der Volkswagen-Konzern ein Nobel-SUV - mit der italienischen Tochter Lamborghini. Bis zum Jahresende wolle der VW-Vorstand über den Bau eines solchen Luxus-SUV entscheiden, berichtet die AMS. Produktion und Verkauf würden dann 2016 starten.
Für Lamborghini wäre das keinesfalls ungewöhnlich. Mit dem LM002 produzierte man von 1986 bis 1993 einen Waschechten Geländewagen, klobig wie ein Hummer und optisch "aus einem Stück" geschnitzt.
Die Ähnlichkeit hat einen Grund: Der LM002 wurde unter dem Namen "Cheetah" als eventueller Jeep-Nachfolger für das US-Militär entwickelt - doch der Auftrag ging an den HMMWV von AM General, besser bekannt als "Hummer H1".
Angetrieben wurde der Offroad-Lambo von einem 4,8-Liter V12 mit 276 kW (375 PS), später auch von einem 5,2 Liter 335 kW (455 PS) V12. Trotz des hohen Leergewichts von 2700 kg beschleunigte der LM002 mit dem 335 kW-Motor in nur 8,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, erreichte damit 223 km/h und war somit für viele Jahre der schnellste Geländewagen der Welt.
Basis des eventuell neuen Geländegängers solle der modulare Längsbaukasten des VW-Konzerns der nächsten SUV-Generation sein. Dieser wird auch vom Audi Q7 und Porsche Cayenne genutzt. Trotz der für ein SUV unerlässlich höheren Bodenfreiheit würde der rund fünf Meter lange Lamborghini der flachste Geländewagen auf dem Markt werden.
Leichtbautechnik soll im Vergleich zum legendären Vorgänger LM002 die Kilos purzeln lassen. Zu lesen ist, dass es Lambos Ziel sei, das leichteste SUV im VW-Konzern anzubieten. Antreiben könnte den Allradler ein rund 600 PS starker Benziner; gerechnet wird mit dem V10 aus dem Gallardo.
Im Hause Lamborghini rechnet man mit einem Käuferpotenzial von jährlich rund 3.000 Kunden, vorwiegend in den USA, England, Deutschland, Russland und Asien. Und das zu einem Preis von rund 150.000 Euro.
2012/03/02 | 17:08 CET | ARTICLE: MR/SY/HS/AUTO-REPORTER








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