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 GORM Baja Sprint: Teamreport Walcher: Wenig Glück in engen Wäldern.
Er begann seine Motorsport-Karriere mit Sondergenehmigung bei den legendären 4-Stunden-Rennen in Leipzig und fuhr kurz nach seinem 18. Geburtstag auf der "Hungarian Baja" der Konkurrenz um die Ohren. Die Rede ist von Markus Walcher - schwäbisches Rallytalent, früh von Vater Gerhard und seinem Traum der "Dakar" (erfüllt 2007) angesteckt. In der GORM kämpft Walcher mit einem "Ex Direktionswagen" Porsche Cayenne S bei den seriennahen T2...
Von Markus Walcher/Teamreport* Nachdem unser Team in den letzten beiden Läufen mit zwei Siegen kräftig Punkte sammeln konnten, wurden wir bei der GORM Baja Sprint in Peckfitz bei Wolfsburg wieder etwas ausgebremst. Der Kampf um den Meistertitel wird somit allerdings auch wieder spannender.
Begonnen hatte das Wochenende für uns und unseren Porsche Cayenne mit einem zweiten Platz im Prolog recht vielversprechend. Am Samstag konnten wir dann nach der dritten von neun Runden die Führung übernehmen und diese bis zur siebten Runde kontinuierlich ausbauen. Die engen, sandigen Pisten auf dem 4 Kilometer langen Rundkurs durch ein Waldgebiet kamen unserem Fahrzeug zwar nicht gerade entgegen, trotzdem konnten wir dort zu Beginn einen guten Rhythmus finden.
Doch dann kamen erste Probleme. In der achten Runde wurden wir durch einen platten Reifen ausgebremst - in Runde Neun blieben wir mit defekter Elektronik des Motormanagements gleich ganz stehen.
Bedingt durch die kurze Strecke, auf der sich die Zeiten der Fahrzeuge pro Runde nur um einige Sekunden unterschieden, bedeutete das einen enormen Zeitverlust von ungefähr sechs Minuten. In der Gesamtwertung rutschten wir so auf den vierten Platz ab, hatten letztlich aber nur einen Rückstand von 3:47 Minuten auf die Spitzenposition.
Am Sonntag standen nur noch fünf Runden auf dem Programm - zu wenig, um den eigentlich kleinen, aber bei diesem Rennen grossen Rückstand aufzuholen. Und auch Sonntag gab es wieder technische Probleme. In der dritten Runde wurde durch einen Einschlag nach einer Kuppe das Ölfiltergehäuse zerstört, durch die Reparatur verloren wir erneut wertvolle Zeit. Den vierten Platz konnten wir dann noch ins Ziel retten.
In der Gesamtwertung der Deutschen Meisterschaft liegen wir in unserer Klasse nun mit 20 Punkten weiterhin auf Platz eins, gefolgt vom 19jährigen Jan Holtz mit 14 Zählern.
*Anmerkung der Redaktion: Ein Teamreport wird von einem teilnehmenden Team selbst verfasst und - wenn - nur geringfügig durch die Redaktion bearbeitet. Der Inhalt des Reportes muss also nicht unbedingt die Meinung der Redaktion darstellen.
2010/07/27 | 14:31 CET | ARTICLE: MR/HS


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