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GORM III: Premiere in Langenaltheim - Gelände und Konzept







Als Veranstalter Jörg Sand die Idee hatte, das unter neuer Führung stehende Offroad-Gelände in Langenaltheim für einen GORM-Lauf zu nutzen, schüttelten viele nur mit dem Kopf. Zu klein sei das Gelände, zu hart und zu gefährlich. Entsprechend dünner fiel das Starterfeld für den 3. Lauf zur GORM (German Offroad Masters) aus, zu "wilde Geschichten" bringen viele noch z.B. von der "Steinbeisser Tropy" mit dem Gelände in Verbindung. Dennoch, über 20 Teams wollten es wissen - und wertvolle Punkte sammeln.

Die Strecke in Langenaltheim

Die Strecken-Verantwortlichen der GORM zauberten aus dem kompakten Gelände einen anspruchsvollen Rundkurs über 2,5 Kilometer, der so ziemlich alles beeinhaltete, was ein echtes Offroader-Herz höher schlagen lässt. Schnelle Passagen, trickige Abschnitte, Wasser, Steine, Verschränkung, extremes Gefälle, alles dabei. Zudem wurde darauf geachtet, das es immer wieder Überholmöglichkeiten bzw. Alternativrouten gibt, so das Staus weitestgehend vermieden wurden.

Erstmals Quads und ATV

Erstmals nach dem ersten Lauf in Kallinchen und dem zweiten Lauf in Dresden hatte die Organisation das Rennen auch für Quads und ATV ausgeschrieben - bereits in Dresden hatte man zusätzlich zu den kleinen Buggies die "Side-by-Side"-Klasse eröffnet. Das Quadfeld blieb erstmal übersichtlich - dennoch wagten die ersten "Späher der Szene" (darunter z.B. Baboons oder die Quadwelt) einen Start auf der GORM.

Das Zeit- und Rennkonzept

Der Freitag dienste zur Technischen Abnahme, im Anschluss wurden drei Proberunden gefahren, von denen die schnellste als Prolog und als Ergebnis für die Startaufstellung ausgewählt wurde.

Das eigentliche Rennen lief nur am Samstag, der Sonntag diente der Abreise. Um allen Teilnehmern am Samstag so viel Fahrzeit wie möglich bei gleichzeitig grösster Wahrung der Chancen zu bieten, wurde das Zeitkonzept interessant gestaltet.

So begann der Tag mit einem 2-Stunden-Rennen der Prototypen-Klasse, die in der Regel für höheres Tempo und mehr Risiko bekannt ist. Im Anschluss folgten die seriennahen Fahrzeuge gemeinsam mit den leichten Lkw und Buggies (zwei Stunden), darauf die Quads (1,5 Stunden). Als Abschluss gab es ein gemeinsames 2-Stunden-Rennen für alle Pkw, Buggy und Lkw - so schaffte es jeder Pkw/Buggy/Lkw-Pilot am Ende auf 4 Stunden reine Fahrzeit.

Der Schwierigkeitsgrad

Bewusst hatte man Langenaltheim ins Programm der GORM aufgenommen, um auch den eher auf "Offroad" als auf "Speed" ausgelegten Fahrzeugen eine Chance auf GORM-Punkte zu geben. Der Grundgedanke ging auf, das Fahrerfeld wurde teils neu gemischt. So kamen vor allem in der Klasse für seriennahe Fahrzeuge die Teilnehmer auf ihre Kosten, die ein besonnenes und durchdachtes Rennen ablieferten - Köpfchen und fahrerisches Können waren umso mehr gefragt.

Der Fainessfaktor

Nichts ist in diesem Sport gemeiner, als nach einer langen Vorbereitungsphase und vielen Kosten auszufallen - ganz gemein, wenn das in einer der letzten Runden passiert. "That´s Racing" tröstet man sich dann. In Langenaltheim ging man diesem Faktor entgegen - die gefahrenen Runden zählten. So war es im Prinzip egal, ob man irgendwann ausfiel - das was man hatte, hatte man. Ein Vorteil vor allem für die zahlreichen Teilnehmer, deren Fahrzeuge erst nach und nach ausreifen. Statt frustiert nach Hause zu fahren schafften auch sie es im besten Fall trotz eines Ausfalls in die Punkteränge.

Der Spassfaktor

Zu einer guten Rally gehört auch immer ein gutes "Drumherum". Auch wenn die Massen an Zuschauern in Langenaltheim ausblieben, die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit des Treffens auch wieder ausgiebig für ein "Gemütliches Zusammensein". Ein örtliches Unternehmen hatte ein äusserst vielseitiges Catering aufgefahren, im Fahrerlager herrschte zudem eine gemütliche Stimmung bis zum Schluss. Glück hatte man auch mit dem Wetter. Auch wenn der Himmel durchwachsen war - der Regen kam immer erst nach dem Rennen.

Artikel vom 04.08.2008, Artikel: Redaktion/hs

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