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Grand Erg 2008: Jakoby/Untersteller führen Rally weiter an




Die 100-Kilometer-Runde im Osten der viel besuchten Karawanenstadt Douz ist ein Klassiker und je nach Wetter ganz schön spannend. Die Etappe bot eine perfekte Mischung aus Pisten, Schotter, Dünentälern und (folglich) ein bisschen Dünen - durchaus auch solchen, wo man sich festfahren kann. Besonders bei schwerem, nassen Sand wie diesmal.

Nicht viel davon gesehen hat wieder Eugen Eble, der seinen an den Vortagen mühsam geborgenen Hummer H1 nach 10 Kilometern mit kochender Batterie von der Strecke nehmen musste. Breites Grinsen dagegen bei Andreas Malzer und Christian Mühlbach. Der in der Nacht zusammengeklaubte Vorderantrieb hat gehalten. Das Provisorium aus originalen Nissan-Teilen, Mitsubishi-Zugaben und Lagerkugeln tunesischer LKW hat nur ein bisschen Spiel. Tagessieger ist das Team Mayer/Zach. Platz eins in der Gesamtwertung behalten Jakoby/Untersteller (109) mit 24 Minuten Vorsprung auf Kern/Viellechner (103).

"Das war eine taktische Meisterleistung: Wir wollten heute nicht so schnell fahren, also lassen wir Linus vorbei, er soll ja nicht unseren Staub fressen. Und dann fährt er sich direkt einen Platten" meint der Führende Jakoby. "Zwei, drei Mal war es navgatorisch superschwierig, aber das hat Axel natürlich souverän gelöst. Eine DK war richtig knifflig zu finden." Sein Beifahrer Axel Untersteller ergänzt: "GPS-Fahrer fahren daran garantiert vorbei."

Linus Steiner (207) hatte nur noch die Wahl, ob der linke oder der rechte Reifen dran glauben soll: "Es gab zwei Steine auf dem Weg, genau in Spurbreite - und ich spür' nur noch Stein, Stein, Felge. Schade, die existert jetzt nicht mehr.Der Schlag war mit 120 km/h gerade noch fahrbar. Meine 17-Zoll-Felge habe ich gestern schon kaputt gemacht, jetzt habe ich keinen Ersatz mehr fürs Gelände."

Lieber schneller wären Ulrich Leardi und Frank Henning, aber im rechten Radhaus lauert die "unheimliche Reifenfräse". "Sieh dir das an, die Reifendecke ist schon wieder fast durch. Ich konnte gar nicht richtig Gas geben, das hat ja schon beim normalen Fahren geschleift im Radkasten. Sonst wäre ich schneller" meint Henning. "Wir haben uns einmal festgefahren. Der Sand hat eine feste Kruste, darunter ist er weich und schwer. Und wenn Du dann nicht richtig Gas geben kannst..."

Artikel vom 08.05.2008, Artikel: Redaktion/hs

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