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Grand Erg 2008: Marathonetappe mit einem Abenteuer für den Berger





Die vierte und fünfte Etappe der Grand Erg Tunesien-Rally führte die Teilnehmer in einer Marathonetappe von Zmela nach Tembaine und weiter nach Douz. "Alles läuft bisher gut" berichtet Veranstalter Jörg Russler am Telefon, "die Marathonetappe hat wieder einige Teilnehmer an ihre Grenzen gebracht, einige blieben über Nacht draussen."

In der Gesamtwertung führt nun das Mitsubishi-Duo Jakoby/Untersteller vor den Schweizern Henning/Leardi im Toyota Landcruiser, Kern/Viellechner im Land Rover Defender und Malzer/Mühlbach im Nissan Terrano. Hier die neuesten Berichte von Reporter Peter Stenz:

Ein Gewitter in der Nacht hat zwar festen Sand hinterlassen. Trotzdem - ausgerechnet der höchste, steilste Anstieg in den Dünen blieb trocken. Die Folge: Gleissendheller Sand ohne Konturen, schwierig zu meistern. Vor und nach der Schlüsselstelle: Mittlere Dünen und bis zu zwei Meter hohe Bodenwellen. Ein Grund zum Abheben für manch ein Team. Überflieger und Tagessieger sind die Schweizer Linus Steiner und Paolo Cavadini.

Gerald Jakoby und Axel Untersteller (109) haben ihre Führung in der Gesamtwertung gefestigt. Jakoby: "Jetzt müssen wir ein bisschen gemässigt fahren, dass wir nichts mehr kaputt machen. Kontrollierte Offensive für die nächsten zwei Tage! Wir haben's heute lieber nur normal angegangen." Sein Beifahrer Axel Untersteller ergänzt: "Ich will keinen Tagessieg mehr, das hat in den letzten Jahren nur Unglück gebracht."

Auch Frank Henning und Ulrich Leardi (203) sind Dauergäste im Führungstrio. Leardi: "Sie wie's aussieht sollten wir den 2. Platz gemacht haben. Wir hatten gleich nach dem Start einen Platten, und dass, obwohl wir gestern schon zwei Reifen geliefert haben."
Henning: "Habt ihr uns fliegen sehen? Das war schon eine wilde Hatz!"

Linus Steiner und Paolo Cavadin (207) setzen sich in der Spitzengruppe fest - trotz massiver Reifenprobleme. Steiner: "Uns hat auch ein Platten erwischt, genau 30 Kilometer vor dem Ziel. Wir haben in nur sechs Minuten ausgetauscht, nicht länger. Die nächsten sind, schätze ich, 15 Minuten hinter uns. Der Hummer zum Beispiel war gut unterwegs, ist aber falsch abgebogen. Mühsam war, nach den DKs immer wieder auf die Piste zu finden. Ist aber letztlich alles gut gegangen."

Ein Vorderachs-Defekt kickte im ersten Teil der Marathonetappe Eugen Ebles Hummer H1 aus dem Rennen. Die Geschichte einer aussergewöhnlichen Aufholjagd.

Das 3,5 Tonnen schwere "Monster" wird auf den Berge-MAN von Andreas Burgard verladen, der Beginn einer Odyssee im extremen Gelände. Der MAN KAT 6x6 fährt sich in den Dünen fest und droht samt Fracht wegzukippen. "Wir haben mit vier Mann vier Stunden den MAN freigebuddelt, dann den Hummer abgeladen und nochmal drei Stunden gegraben", berichtet Eugen Eble. Erst am nächsten Morgen konnter der Hummer schliesslich Richtung Camp geschleppt werden.

"Um 14 Uhr festgefahren, um 5 Uhr ging der Wecker und um 9 Uhr hat der Service im Camp das Differential gewechselt". Nur 1,5 Stunden später startet Eble in die 5. Etappe - nach Havarie und "Aussenübernachtung" nur eine halbe Stunde später als der letzte Teilnehmer. "Wir haben das halbe Feld aufgerollt", freut sich Eble nach 146 Kilometern über den Zielstempel im Kamelstadion von Douz.

Artikel vom 07.05.2008, Artikel: Redaktion/hs

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