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 Grand Erg: Aufwändige Bergungsaktionen am Donnerstag "Wir holen Jeden".
Rallyreport von Jörg Russler: Von den 18 im Grand Erg gestrandeten Teams ist auch am Donnerstagmorgen noch nichts zu sehen. Doch die Rennleitung hat alles unter Kontrolle, kennt von jedem Einzelnen die genauen GPS-Koordinaten. Die Satelliten-Telefonindustrie wird sich freuen, denn die Drähte liefen heiss in der Nacht.
Wie Nadeln im Heuhaufen sind die havarierten Teams in der Wüste verstreut. Jetzt beginnt die grösste Bergungsaktion in der Geschichte der Rally "Grand Erg". Alle Kräfte werden in Bewegung gesetzt. Sogar der hämmernde Lärm eines Militärhubschraubers ertönt über dem Camp.
"Eagle 1 und Eagle 2 unterstützen uns aus der Luft" berichtet der Rennleiter mit heiserer Stimme. "Wir werden jeden Einzelnen ins Camp holen." Wer bis um 12:00 Uhr Mittags ankam, durfte in die heutige Wertungsprüfung (Rundkurs) starten. Rallyreport Ende
Das solch eine Bergung auf der Grand Erg gut funktioniert, bekam auch die Crew von marathonrally.com 2006 zu spüren. Nach einem Schaden am Pressefahrzeug kurz vor dem "Verlorenen See" kam der Berger "Graue Eminenz", damals der MAN Kat des Teams Czölder. Dieser musste allerdings auch am Aufbau repariert werden. Man reparierte gemeinsam und gegenseitig und holte am darauf folgenden Tag ingesamt vier weitere Rallyteams aus den Dünen.
2012/04/26 | 21:22 CET | ARTICLE: MR/SY/RUSSLER








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