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 Grand Erg: Wüstenrally startet an diesem WE, Ernst Ruebsam der "Underdog".
Bereits zum 6. mal startet an diesem Wochenende die "Grand Erg"-Wüstenrally in Tunesien, mit 27 Teams in Wertung die bisher am besten besuchte bayerisch-sächsisch organisierte Grand Erg.
"Klein aber fein" sind wie das Starterfeld auch die Etappen. In 10 Stages geht es bis in den Süden des Landes, nach dem knapp 15 Kilometer langen Prolog am Montag beträgt die längste Etappe 230 Kilometer, die kürzeste Etappe 81 Kilometer. Insgesamt müssen knapp 1.700 Kilometer in Wertung bewältigt werden.
Mit 41 Orga-Fahrzeugen ist die Rally-Begleitung wieder erstaunlich gross - doch das gehört zum Finanzierungs-Konzept. Ungewöhnlich ist auch das Ende der Rally: Sie endet am 4. Mai mit einem Dienstag mitten in der Woche, den Rest der Woche können die Teilnehmer als Urlaub verbringen. Die Teilnehmer selbst hatten über den Termin der Rally abgestimmt, im vergangenen Jahr gab es ein entsprechendes Voting auf der offiziellen Webseite.
Grösstes Team auf der Rally ist wie in den Vorjahren "Daktec" mit drei Kundenfahrzeugen, darunter auch Dr. Ulli Müller mit seinem nagelneuen "Toyota Tundra". Mit Müller sollte man in diesem Jahr rechnen: Er will die Rally unbedingt gewinnen. Als weitere Favoriten gelten die Teams "Untersteller/Brass" (Land Rover), Jakoby/Leardi (Mitsubishi Pajero) und die "Pharaonen-Rally" erfahrenen Georg Kastner Junior und Senior (Toyota Land Cruiser Pickup).
Als "Underdog-Team" starten Ernst Rübsam und Klaas Steinhövel aus Essen bzw. Köln. Wie auf der "Sahara Masters" 2009 setzt Rübsam auf einen "Oldtimer"-Toyota Land Cruiser, der nach dem ersten Einsatz weiter umgebaut wurde. Der Toyota ist zwar klobig und schwer, kam aber aufgrund eines gewaltigen Drehmoments und fahrerischem Können auch dort weiter, wo schnellere Teams 2009 aufgeben mussten. Für Rübsam wird es ein "Rally-trächtiger" Monat - denn gleich nach der Grand Erg geht es nach Ostfildern, hier wird der "Isuzu D-Max" von ORC übernommen mit dem man dann eine Woche später auf der "Baja Saxonia" antreten will.
Neben den Pkw machen sich vier Trucks auf die Pokal-Jagd, darunter gleich drei MAN KAT. Prominenteste Starter sind das niedersächsische "Team Holz", bekannt von der "El Chott", "Dresden-Breslau" oder dem "Rally Trial Germany". Ein bekanntes Gesicht von der Breslau ist auch das "Team Feld" aus Troisdorf, im dritten MAN startet das "Team Britz". Im vierten Lkw, einem Mercedes Unimog, startet das Team "Malzer/Hartwig", neben der Grand Erg auch z.B. auf der "Baja Saxonia" aktiv.
2010/04/24 | 15:04 CET | ARTICLE: MR/HS


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