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Great Wall Motors aus China will mit SUV´s nach Europa expandieren





Nach dem Landwind-Debakel im vergangenen Jahr zur IAA (der Opel Frontera Nachbau fiel gnadenlos beim ADAC Crashtest durch) ist die Debatte um die Einfuhr chinesischer Geländewagen wieder etwas in den Hintergrund getreten. So fiel auch kaum auf, das der grösste private Autohersteller "Great Wall Motors" - gelistet in Hong Kong - ebenfalls eine grosse Anzahl an Geländewagen im Programm hat - und einen Teil davon nun nach Europa bringen will. Seinen ersten europäischen Auftritt hatte GW Motors im vergangenen Jahr auf der "Bologna Motor Show" in Italien.

Seit Anfang 2006 hat GW Motors den SUV "Hover" im Programm, der mit einem 2,4 Liter Benziner Mitsubishi Motor ausgestattet ist und die Euro 3 Norm erfüllen soll - Euro 4 ist derzeit ebenso wie ein Bi-Fuel-Benziner/Autogas-Motor angepeilt. Der Hover ist - auch im Design - eine komplette Eigenkonstruktion und soll neben europäischen Umweltansprüchen auch deren Sicherheitsbestimmungen erfüllen. In Europa soll der Hover zu Beginn für unter 20.000 Euro angeboten werden.

Zusätzlich zum Hover bietet GW Motors auch einen "Hover PI", eine luxuriöse Stretchlimousine nach amerikanischem Vorbild. Als erstes Staatsoberhaupt fährt Kuba´s Fidel Castro seit März eine solch verlängertes SUV - die Chinesen schenkten ihm kurzerhand ein Fahrzeug.

Neben dem modernen Hover SUV bietet GW Motors zudem noch drei weitere Geländewagen sowie diverse Pickups, die aber noch aus der "Chinesischen Startzeit" stammen und entsprechend weniger europäischen Ansprüchen genügen. Maximal Euro 2 ist hier lieferbar, zudem erinnern die Modelle "Safe", "Sing" und "Pegasus" (Offroader) sowie "Deer", "Sailor" und "SoCool" (Pickups) eher an einen Toyota Tundra, Isuzu Rodeo oder Isuzu Pickup.

Doch von diesem Image will "Great Wall Motors" nun weg - das beweist ein jüngst auf der "Guangzhou Auto Show" vorgestellter Pickup , der bereits die Euro 4 Norm erfüllt, in Europa designt wurde und mit Hilfe von Mitsubishi- und Bosch-Technik entwickelt wurde. Erstmals soll zudem ein Pkw in das Programm aufgenommen werden.

"Wir exportieren bereits in 50 Länder und Regionen, inklusive Afrika, Naher Osten, Süd Amerika und Russland" berichtet Ping Fu Liu, Vizepräsident des Unternehmens. Waren es 2005 noch 18.000 Fahrzeuge für den Export, planen die Chinesen bis 2008 mehr: "Wir peilen einen Gesamt-Vertrieb von 220.000 Fahrzeugen an, davon sollen rund 50% in den Export gehen" so Fu Liu. Dabei soll vor allem der Markt nach Westeuropa angepeilt werden - derzeit finden bereits erste Verhandlungen mit einem Italienischen Importeur statt. "Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Expansion nach Europa - und hoffen, dort so schnell wie möglich präsent zu sein".

Einen Imagewandel beweisen auch Pläne von Great Wall Motors, in neue Montagewerke in Russland zu investieren - auch, um so auf dem europäischen Kontinent produzieren zu können. "Die Investitionssumme werde "nicht klein sein", verkündete Liang Henyian, stellvertretender Generaldirektor von Great Wall Motor bei einem Besuch in Russland.

Artikel vom 30.08.2006, Artikel: marathonrally.com/hs

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