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Guy Hoquet vs. Pharaonen Rally: Werksautos in Marokko, Motos in Ägypten





Guy Hoquet Rally? Nie gehört? Doch - hinter einer alten FIA-Rally steckt nur ein neuer Name. Die Marokko-Rally, einst "Atlas" und "Orpi" genannt, schmückt sich nun mit dem Namen eines neuen Sponsoren, einem französischen Immobilienunternehmen. Und auch sonst ist einiges neu an der Marokko-Rally 2007: Es geht weiter in den Süden, es werden mehr "Dakar"-Etappen gefahren - und es gibt einen neuen Termin.

Vom 24. bis 30. September findet die Rally nun erstmals statt, ein gelinde gesagt ziemlich ungewöhnlicher Termin, hinter dem nichts weiter als ein eiskaltes Machtgerangel steckt. Denn fast zur gleichen Zeit, nämlich vom 29. September bis 6. Oktober findet in Ägypten die legendäre "Pharaonen-Rally" statt, um einiges anpruchsvoller und schöner als die fast nur auf Schotter und Stein stattfindende Marokko-Rally, auch wenn man in diesem Jahr mehr Sand verspricht. Doch der ist in Marokko im Vergleich zu anderen nordafrikanischen Ländern nun mal eher Mangelware.

Offiziell wurde der Termin in den Herbst verlegt, um den Teilnehmern weniger heisse Temperaturen zuzumuten, meint der Marokko-Veranstalter NPO. Wirklicher Grund dürfte vielmehr die konkurrierende Rally in Ägypten sein, die aus dem FIA Marathonrally Worldcup gestrichen wurde und nun von der FIA gedrückt wird, wo es nur geht - so hört man es zumindest hinter vorgehaltener Hand. Wie die "Dakar" ist die Pharaonen-Rally eine eigenständige und mächtige Veranstaltung - mit Motorsport-Legende Jacky Ickx als Frontmann. Und das mag man bei der FIA gar nicht gern.

Doch FIA und NPO haben die Rechnung ohne den Motorrad-Weltverband FIM gemacht, der widerum der Marokko-Rally den Rücken kehrte und an der Pharaonen-Rally als Weltmeisterschaftslauf festhält. Und so wird es in diesem Jahr gleich doppelt spannend: Mit bisher über 90 genannten Motorrädern, darunter die komplette Weltelite, stellt die Pharaons eines der grössten Motorrad-Starterfelder nach der Dakar. "Wahrscheinlich werden wir die Hunderter-Marke noch knacken" berichtet ein Sprecher der Veranstaltung.

Die Pkw-Werksteams (mit Ausnahme von Mitsubishi) starten hingegen in Marokko. So hat sich X-Raid BMW mit gleich drei Fahrzeugen (Nasser Saleh Al Attiyah, Guerlain Chicherit und Paulo Nobre) angemeldet, Volkswagen kommt mit vier Race-Touareg (Carlos Sainz, Giniel de Villiers, Mark Miller und Carlos Sousa) und "Le Patron" Jean-Louis Schlesser wird nicht nur mit seinem eigenen Buggy starten, sondern auch einem zweiten Kundenfahrzeug für den Spanier Jose-Luis Monterde, ehemals X-Raid Kunde und zuletzt mehr schlecht als recht mit einem belgischen Overdrive-Nissan aktiv.

Gregoire de Mevius, Kopf von Overdrive, wird in Marokko selbst hinter dem Lenkrad seines Nissan sitzen, ebenfalls mit einem Nissan unterwegs ist der Japaner Kenjiro Shinozuka. Aus Litauen starten drei OSCars mit Janis Azis, Maris Saukans and Andris Feldmanis, aus Frankreich haben sich Dominique Housieaux, Ronan Chabot und Isabelle Patissier angekündigt.

Während in Marokko über schnelle Pisten gebrettert wird, erklimmt man in Ägypten neben schnellen Pisten lieber hohe Dünen - denn vor allem die und sehr viel Sand machen die ägyptische Rally aus. "Die Pharaonen Rally ist nicht nur die bekannteste, sondern auch die schönste Rally nach der Dakar" schwärmte X-Raid Tausendsassa Paulo Nobre im vergangenen Jahr. "Eigentlich ist sie die perfekte Kombination aus Dubai und Marokko, dazu gänzlich ohne lästige Überführungsetappen." In diesem Jahr kann Nobre aufgrund des engen Zeitraumes zwischen Marokko- und Ägyptenrally nicht dabei sein - der Brasilianer will unbedingt FIA Marathonrally Worldcup-Sieger werden und braucht jeden FIA-Punkt, den er nehmen kann. Dafür hat die Pharaonen Rally erstmals eine Bowler-Challenge im Programm, die sich speziell an Fahrer der britischen Rallyraid-Fahrzeuge richtet.

Artikel vom 05.09.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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