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 Hungarian Baja: Al Mutaiwai "erster Star", Danner Racing Team am Start.
Die "Hungarian Baja", Lauf zum FIA Cross Country World Cup und Motorrad FIM Baja Cup, rückt näher und die Veranstalter melden einen neuen Teilnehmer-Rekord. Traditionell dürfen die Teilnehmerlisten laut FIA vor einer Sperrfrist nicht veröffentlicht werden, aber einige Daten und Namen sickern dann doch durch. 27 Nationen aus 4 Kontinenten sind bislang vertreten.
Neben den "üblichen Verdächtigen" wie Boris Gadasin oder Vladimir Vasilyev (beide G-Force, Russland), Balasz Szalay (Ungarn, Opel Antara RR) oder Miroslav Zapletal (Tschechien, X-raid BMW) hat sich bereits der Rumäne Costel Casuneanu im Mitsubishi Racing Lancer angekündigt. Und wie der Veranstalter meldet, ist auch X-raid mit von der Partie.
Khalifa Al Mutaiwai und sein "Fazza-Team" wollen in diesem Jahr den World Cup unbedingt, liegen aber derzeit auf Platz 2 hinter Jean-Louis Schlesser (Schlesser Buggy) und vor Nasser Al Attiyah (Overdrive Toyota).
Da Bajas einfach gepunktet werden und Wüstenrallys doppelt, ist wegen der noch ausstehenden "Pharaonen Rally" alles offen - Schlesser und Al Mutaiwai müssen also fahren, sie liegen beide nur 4 Punkte - 102 zu 98 - auseinander und haben beide bereits einen Start in Ägypten angekündigt.
Al Attiyah (60 Punkte, 3.) und Yahya Al Heli (52 Punkte, 4.) haben zwar weiten Abstand auf die beiden Spitzen-Fahrzeuge und fahren nicht um die Meisterschaft, aber dahinter drängen Vladimir Vasilyev (49 Pkt) auf Platz 5, Ilya Kuznetsov (37 Pkt) auf Platz 7 und Boris Gadasin (28) auf Platz 9 - und Letztere wollen definitiv auch nach oben, werden also auch keine Rally mehr auslassen.
Überhaupt nicht um FIA-Punkte, aber um eine gute Rallyteilnahme unter "Weltstars" geht es dem österreichischen "Danner Racing Team", mehrfacher Sieger der "Tuareg-Rally" oder "El Chott". Christof Danner wird gemeinsam mit Helge Leinich im Puch/Mercedes G320 in der FIA-Klasse T1 (Prototypen) in Ungarn an den Start gehen. Es ist der 5. Start des Grazer Teams bei der Hungarian Baja.
"Unser angestrebtes Ergebnis ist natürlich nicht so ehrgeizig wie bei der Tuareg Rally Marokko, die wir im vergangenen März gegen 40 weitere Teilnehmer bereits zum 7. mal gewinnen konnten" berichtet Christof Danner. "In Ungarn sind auf den ruppigen Feldwegen die Fahrzeuge mit Einzelradaufhängung klar im Vorteil. Ich fahre meist nur Halbgas, sonst fällt mir das Auto auseinander" schmunzelt der Österreicher.
"Wir werden trotzdem Spass haben und mein Beifahrer Helge Leinich soll nach der Marokko Rally (auf Landrover Defender TD5 als Fahrer) nun auch die Abläufe bei solchen Veranstaltungen kennenlernen!"
2012/08/08 | 14:21 CET | ARTICLE: MR/HS







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