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Hungarian Baja: Grosses deutschsprachiges Starterfeld in Ungarn




Die Hungarian Baja - dank fehlender Lobby trotz einer Top-Veranstaltung immer noch Anwärter für den FIA Baja Worldcup, dafür aber Lauf zur Ungarischen Meisterschaft, Osteuropäischen Meisterschaft und Quad Europameisterschaft - glänzt in diesem Jahr mit dem grössten Starterfeld bisher, darunter soviele deutschsprachige Teilnehmer wie nie zuvor.

34 Pkw in der FIA-Wertung - darunter hochkarätige Namen wie Vize-Weltmeister Jozef Sykora (Mitsubishi Pajero, Tschechien), Baja Spain Sieger Miroslav Zapletal (Mitsubishi Strakar, Tschechien), Sandor Kis (Nissan Navara, Ungarn), Laszlo Palik (Nissan Navara, Ungarn), Balazs Szalay (Opel Frontera, Ungarn) oder Kristof Marton (Nissan Navara, Polen), 15 Pkw in der Amateurwertung und zwei Trucks stellen das Feld auf vier Rädern. 12 Motorräder und 37 Quads ergänzen das Starterfeld.

Nach einem heftigen Sturm in der Nacht, der für zahlreiche Wasserlöcher auf der Strecke und viele umgekippte Bäume auf den Strassen sorgte, zeigte sich das ungarische Wetter am Freitag vormittag während der Technischen Abnahme wieder von seiner besten Seite. Bereits um 11:00 Uhr stieg das Thermometer auf 26 Grad im Schatten an - was eine heisse Baja verspricht. In den vergangenen Jahren hatten die Veranstalter das gute Wetter "quasi gepachtet" - während der Rally war es immer heiss und trocken, davor und danach kalt und regnerisch.

Kein Geringerer als Taubenreuther Österreich-Chef Wolfgang Mayer hält mit seinem Beifahrer Philipp Schönleitner die deutschsprachige Fahne in der FIA-Kategorie hoch - wie im Vorjahr will er es wieder mit seinem Hekla Proto wissen. Ebenfalls in der FIA-Klasse starten wollte der Essener Ernst Ruebsam mit seinem Sohn Ernst Junior - doch der FIA Wagenpass für ihren T1 Nissan Navara wurde nicht rechtzeitig fertig und so starten beide spontan in der Amateurklasse.

Die wird übrigens richtig interessant: Vorjahres-Vize, El Chott und Tuareg-Sieger Christof Danner aus Österreich will in diesem Jahr den Titel holen, hat es aber mit einer gewaltigen Konkurrenz aus heimischen Gefilden zu tun: Björn und Walter Hrabal haben zwar einen Mercedes G nach FIA-Reglement, treten aber ebenso in der Amateurklasse an, wie der extrem detailliert aufgebaute FIA-Mercedes G der Norddeutschen Steffen und Phillip Beier, Sieger des Germany Rallytrails 2007.

Mit einem weiteren Mercedes G - frisch getunt von der Edelschmiede MKB - starten Dr. Ulrich Müller und Beifahrer Kai Peglow aus der Nähe von Hamburg. "Das Auto ist gerade mal fertig geworden" berichtet Müller, "auf der Autobahn konnten wir ihn erstmals richtig ausfahren." In der Aufregung über die Teilnahme an der ersten Baja vergassen beide jedoch, rechtzeitig ihre FIA-Lizenz zu beantragen (die in Ungarn auch in der Amateurklasse verlangt wird) und starten so ausserhalb der Wertung "zu Testzwecken" innerhalb der Amateure.

Ein besonders beliebtes Pärchen schliesst das deutschsprachige Starterfeld in der Pkw-Klasse - Rainhard Friedl und seine immer wieder bezaubernde Ehefrau Pauline aus Österreich starten erstmals mit ihrem neuen Mitsubishi Pajero - bisher wagten sich die beiden mit einem Suzuki Vitara ins Rallygetümmel, mit Vorliebe in Tunesien und Marokko.

Las but not least starten bei den Motorrädern Ingo Zahn aus Deutschland und FIM-Experte Christian "Chresht" Beneke aus Luxemburg. Zahn war bereits im Vorjahr mit dabei und schrammte haarscharf an einem Sieg vorbei - er hatte eine Strecke falsch (zu lang) gefahren, war somit also noch besser als die restlichen Teilnehmer (weil mehr Kilometer) - aber die FIA-Komissare blieben stur und drückten ihm eine hohe Zeitstrafe auf. Chresht Beneke aus Luxemburg ist ansonsten eher in der FIM Weltmeisterschaft zu finden, fährt mit Stars wie Marc Coma oder David Casteu. "Die Hungarian Baja ist für mich ein weiterer Test unter härteren Bedingungen, ich bereite mich derzeit auf die "Pharaonen Rally" im September vor, die zum FIM Worldcup zählt."

Die Hungarian Baja 2007 startet am Freitag (24. August) mit dem Prolog nahe der Stadt Veszprem am Balatonsee. Der Prolog ist mit zahlreichen Sprungrampen und Wasserdurchfahrten als Showprolog ausgelegt, die letzten Startnummern werden als Erste starten. Nach einer Servicepause muss die Strecke ein zweites mal bewältigt werden, bevor dann am Abend gegen 20:00 die Rally auf einer Showrampe direkt am Strand des Balatonsees im Nobe-Touristenort Balatonfured startet.

Artikel vom 24.08.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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