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 Hungarian Baja: Novitskiy gewinnt Prolog, Zapletal führt, Beier-G gut dabei.
Am vergangenen Freitag wurde erstmals in der Stadt Györ nahe der österreichischen Grenze die 8. "Hungarian Baja" gestartet, die in diesem Jahr den 5. Lauf zum FIA Marathonrally World Cup stellt. 33 Autos (davon 27 in der FIA-Wertung) und 1 Lkw (Sonder-Wertung) haben neben nur 6 Motorrädern, aber knapp 30 Quads genannt.
Die Favoriten sind übersichtlich - und auch ein deutsches Team ist dabei: Das Vater-Sohn Duo Phillip und Steffen Beier aus Quedlinburg. Sie starten mit ihrem Eigenbau Mercedes GTD Proto.
Von den internationalen Favoriten haben sich gerade einmal drei Topstars angekündigt. Als Top-Favorit gelten Leonid Novitskiy aus Russland und sein deutscher Beifahrer Andreas Schulz im vom X-raid betreuten BMW X3CC - prompt gewannen sie auch mit knappen 2 Sekunden den Prolog.
Auf den zweiten Platz kamen Miroslav Zapletal und Tomas Ourednicek aus Tschechien im privat eingesetzten X-raid BMW X3CC, die widerum vom dritten Favoriten, Boris Gadasin aus Russland im V8 G-Force Proto (+7 Sekunden), verfolgt werden.
Hinter ihnen der beste Ungar im Feld, Spediteur Karoly Fazekas im selbst gebauten BMW X5 Proto und der junge Rumäne Costel Casuneanu im Ex-Werks Mitsubishi Pajero Evo MPR13.
Die beiden einzigen Deutschen im Feld, Phillip und Steffen Beier, sind nicht das erste mal in Ungarn, kennen die Rally sowohl als Amateur- (heutige TH-Klasse) als auch FIA-Teilnehmer. In diesem Jahr starten beide bereits zum zweiten mal im neuen, eigens konstruierten Mercedes GTD Prototypen in der FIA-Gruppe - und sind gut dabei: Platz 19 im Prolog mit 1:19 Minuten Rückstand auf Novitskiy.
Am ersten Teil des Samstages (es müssen mehrere Runden gefahren werden) übernahm Miroslav Zapletal die Führung - 33 Sekunden vor Leonid Novitskiy und 51 Sekunden vor Boris Gadasin.
Auch das deutsche Mercedes-Team holte fleissig auf: Mit 15:17 Minuten Rückstand liegt man nach der Hälfte des Rallytages auf Platz 11 - von noch 23 gewerteten Fahrzeugen in der FIA World Cup Klasse.
Eine Kuriosität am Rande: Der technische FIA-Inspektor aus Belgien schlug während der technischen Abnahme erbarmungslos zu. Der schon mehrfach von der FIA abgenommene Südafrika Nissan Navara erhielt keine Startgenehmigung in der FIA World Cup Klasse. Am bereits seit langer Zeit eingebauten FIA T3-Sicherheitstank war die FIA-Nummer nicht mehr lesbar - das reichte dem Komissar für eine Verweigerung. Korda fährt nun in der Amateur-TH Klasse - und führt diese mit grossem Abstand an.
2011/08/27 | 15:31 CET | ARTICLE: MR/SY/HB


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