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Hungarian Baja: Spannender Prolog gegen 20:00 Uhr beendet






Gegen 20:00 Uhr wurde am Freitag Abend der Prolog der 4. Hungarian Baja beendet, bisher liegen allerdings noch keine Ergebnisse vor (diese reichen wir nach Vorliegen umgehend nach). Der Prolog wurde wie im Vorjahr als spannender Showprolog direkt vor dem Camp nahe der Stadt Veszprem gestaltet. Dabei mussten neben mehreren, stark vertsubten Highspeed-Pisten auch einige trickige Geländepassagen sowie heftige Sprünge - zur Begeisterung der zahlreichen Zuschauer - gemeistert werden.

Der Prolog wurde im umgekehrter Reihenfolge gefahren, somit starteten die Hintersten der Starterliste als Erste und umgekehrt. Erstmals in der Geschichte der Rally wurden die Motorräder und Quads hinter den Pkw und Lkw gestartet. Alle Gruppen mussten jeweils zwei Runden mit einer 30-minütigen Pause absolvieren.

Richtig krachen liess es der komplett neu aufgebaute Rally-Scania des ungarischen "Qualitrans-Teams". Jeder Sprung wurde hart genommen, unter dem Gejohle der Zuschauer setzt der Lkw jedesmal lautstar auf. Eine gute Nachricht für alle Scania-Teams (das wird auch Peter Niedergesaess interessieren): Die Ungarn haben tatsächlich eine Homologation für den Scania für die Teilnahme an offiziellen FIA-Veranstaltungen oder der Dakar bekommen. Das hatte der skandinavische Lkw-Hersteller bisher nicht ermöglicht.

Für eine Schrecksekunde sorgte Lokalmatador Sandor Kis, der sich mit den Tschechen Miroslav Zapletal und Jozef Sykora ein hartes Duell lieferte. In einer Kurve kippte Kis bei hohem Tempo fast um, in letzte Sekunde gelang es ihm, seinen Nissan Navara meisterhaft wieder einzufangen. Alle drei Top-Favoriten bewiesen eindeutig, das sie in einer anderen Liga fahren - zeitweise sah es aus, als wenn andere Teilnehmer im Vergleich zu ihnen stehen.

Sauber und ohne Probleme absolvierten die deutschsprachigen Teams den Prolog. Nach einer zögerlichen Runde liessen es Vater und Sohn Beier richtig krachen und überzeugten die Zuschauer mit einem gewagten Sprung von der Qualität ihres Mercedes G. Auch Ernst Rübsam und sein Sohn - die statt in der FIA-Klasse in der Challenge (Amateur) Klasse starteten, sorgten für eine gute Show und schenkten ihrem von Daktec verfeinerten Nissan Navara nichts. Ebenfalls von Daktec aufgebaut und von MKB getunt ist der Mercedes G des Fast-Hamburgers Dr. Ullrich Müller, der aufgrund fehlender FIA-Lizenz mit Sondergenehmigung ausserhalb der Wertung dabei ist. Auch er zeigte, zu was ein Mercedes G imstande sein kann - und überzeugte mit einem souveränen und gleichzeitig spannenden Auftritt.

Gegen Abend sind alle Teilnehmer nochmals in Richtung Balatonfured aufgebrochen, um dort auf der Strandpromenade vor hunderten Zuschauern den offiziellen Start mit regionaler Prominenz auf einer grossen Rampe zu begehen. Im Anschluss geht es zurück ins ca. 25 Kilometer entfernte Veszprem, wo das Camp sowie das Fahrerlager inmitten eines luftigen Waldstückes aufgebaut ist.

Am Samstag startet die erste grosse Etappe der Hungarian Baja 2007, bei der insgesamt 360 Kilometer in vier Abschnitten bewältigt werden müssen. Dabei geht es wie im Vorjahr über zahlreiche, steinig-staubige Highspeed-Etappen, kurze Asphalt- und harte Offroadpassagen. Letztere sind vor allem für die ersten Teilnehmer gefährlich, so verbergen sich zahlreiche heftige Panzerwellen unter gleichmässig gewachsenem hohen Gras.

Artikel vom 24.08.2007, Artikel: marathonrally.com/hs

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