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Hungarian Baja: Staub, Highspeed und viele Ausfälle am Samstag





Während der Freitag mit bis zu 28 Grad und strahlendem Sonnenschein recht schön war, wurde es am Samstag stürmisch. Die lang anhaltende Trockenheit in Ungarn machte die Strecke extrem staubig, ein heftiger Wind mit leichten Sturmboen verteilte den Staub über das ganze Veszpremer Rallytal.

Vor allem der extrem hohe Speed sorgte am Samstag für viele Ausfälle, darunter auch prominente Namen wie Miki Biasion aus Italien oder Vincent Thijs aus Belgien. Die "Ausfall-Garantie" bestätigte auch heute wieder die italienische Marke "Fornasari", Angelo Montico musste seinen 4x4-Sportwagen bereits nach wenigen Kilometern abstellen.

Das Ziel erreichte auch X-Raid Pilot Guerlain Chicherit nicht, nachdem er sich in einer härteren Offroad-Passage einen Schaden am Fahrzeug zuzog und sich dabei auch noch heftige Prellungen - verursacht durch das Lenkrad - holte. Eventuell wird der Franzose das Rennen aber morgen wieder fortsetzen.

An der Spitze gab es spannende Wettkämpfe zwischen einem extrem am Limit fahrenden Nasser Saleh Al Attiyah, einem ebenso extrem fahrenden Weltmeister Boris Gadasin (Nissan Navara) und dessen russischen Landsmann Leonid Novitsky, der mit seinem gemieteten X-Raid BMW X3CC mittlerweile bestens zurechtkommt. Immer dicht dran an dem Trio: Miroslav Zapletal aus der Tschechei (Mitsubishi L200) und Laszlo Palik aus Ungarn (Nissan Navara).

Am Ende ging offiziell Al Attiyah mit 11:36 Minuten Vorsprung vor Teamkollege Novitsky in Führung, gefolgt von Boris Gadasin mit 12:14 Minuten Rückstand. Allerdings ging Al Attiyah derart ans Limit, das der Rahmen des BMW an einer Stelle brach, das kostete mehr Servicezeit als vorhanden und der Qatari kam zu spät zum Re-Grouping. Offiziell noch nicht bekannt gegeben, wird Al Attiyah ca. 14 Minuten Zeitstrafe bekommen, was ihn auf den dritten Platz zurückwerfen dürfte.

Eine sensationelle Leistung lieferten heute die Deutschen Tino Schmidt und Phillip Tiefenbach ab. Sie fuhren nicht nur ein souveränes Rennen, sie fuhren auch sehr gut - und der Mitsubishi Pajero hielt. So konnten sie trotz 3:20 Minuten Zeitstrafe an der Spitze dranbleiben, schafften es am Ende mit 30 Sekunden (!) hinter Janis Naglis aus Lettland auf Platz 9 in der Gesamtwertung. Zum Gesamt-Führenden (inoffiziell also Leonid Novitsky) haben sie 45:46 Minuten Rückstand.

Was es bedeuten kann, auf keinen Fall aufzugeben, bewies am Samstag eindrucksvoll der Saudi-Arabier Majed Al Ghamedi. Er startete mit einem italienischen Ralliart Mitsubishi Pajero. Einen Kilometer vor dem Ziel flog er aus der Kurve, die rechte vordere Radaufhängung brach. Mit aller Kraft drückte er den querstehenden Reifen bis ins Ziel - und behauptete so immerhin noch seine 13. Position (von 16 in der FIA-Klasse verbliebenen Fahrzeugen).

Pech heute beim deutschen Motorrad-Piloten Torsten Fröhlich. Er stürzte mit seiner KTM und soll sich letzten Informationen zufolge den Arm gebrochen haben. Weiterhin gut im Rennen sind die beiden deutschen Quads. Jürgen Mohr liegt auf Platz 12 gesamt, Alexander Pauliner folgt auf Platz 18.

Artikel vom 23.08.2008, Artikel: Redaktion/hs

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