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 Hungarian Baja: Steffen und Phillip Beier mit Platz 3 der Dieselwertung.
Die ehemaligen Baja Saxonia Sieger Phillip und Steffen Beier können nicht nur gut fahren, sondern auch besonders gute Fahrzeuge konstruieren. Auch wenn der aktuelle Mercedes G Proto noch keine Siege eingefahren hat, das Vorgängerfahrzeug (verkauft an den Bulgaren Alexander Kovatchev) gewann mit dem neuen Besitzer gleich nochmals doppelt die Sachsen-Baja.
Die Hungarian Baja war für die beiden eigentlich nicht neu, bereits 2007 startete das Vater-Sohn Duo in Ungarn, damals in der Open-Class. In diesem Jahr wollte man es wissen: Das Fahrzeug, bereits nach FIA grund-konstruiert, sollte nun endlich mit frischem Wagenpass seine FIA-Taufe bestehen. Und das taten Mercedes und Team dann auch. Die strengen FIA-Kommissare nahmen das Fahrzeug ab, die erste Hürde war geschafft.
Dennoch, neu war die Rally schliesslich für alle Teilnehmer - denn der Austragungsort wurde wie berichtet von den Weiten Veszprems in die Wälder Budapests verlagert.
"Es war eine schwierige Baja, anders als früher" berichtet Phillip Beier am Sonntag Abend. "Vor allem durch den Regen Freitag Nacht wurde die Strecke brutal. Aber wir kamen gut durch, hatten keinerlei Probleme - und konnten auch die Abende ohne Schrauben geniessen. Allerdings, fast alle Fahrzeuge haben hier sequentielle Getriebe und fahren, als wenn es kein Morgen geben würde - da konnten wir nicht ganz mithalten."
Dennoch schaffte man es am Ende ins Ziel, vorbei an zahlreichen liegengebliebenen Fahrzeugen. Nicht nur das: Platz 13 insgesamt, Platz 12 in der Klasse der T1-Fahrzeuge - und einen Pokal gab es auch: "Wir waren schliesslich der drittbeste Diesel" freuen sich Vater und Sohn. Ein grosses Lob gab es auch für die Organisation: "Die Strecken waren gut, das Gesamtkonzept sehr positiv - es gab nichts zu beanstanden."
2010/08/29 | 22:17 CET | EDITOR: MR/HS


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